Die Richterskala ist eine Messgröße für die Stärke eines Erdbebens. Sie wird verwendet, um die Magnitude, also die Stärke von Bodenbewegungen, zu erfassen. Die Stärke von Erdbeben wird mit Seismographen gemessen, die die Stärke von Bodenbewegungen aufzeichnen.
Erdbeben in Baden-Württemberg: Stärke von 2,7 bei Schwörstadt gemessen
In Schwörstadt bei Lörrach wackelt am Dienstagmorgen die Erde: Der Landeserdbebendienst vermeldet eine Stärke von 2,7. Die leichten Erschütterungen waren wohl in einem Umkreis von einigen Kilometern zu spüren.
Gegen 8:36 Uhr hat in Baden-Württemberg am Dienstagmorgen, dem 7. April, die Erde gewackelt. Um genau zu sein, waren die Erschütterungen bei Schwörstadt im Landkreis Lörrach zu spüren, wie der baden-württembergische Landeserdbebendienst (LED) auf seiner Informationswebseite vermeldete. Dort wurde ein Erdbeben mit einer Stärke von 2,7 registriert.
Schwaches Erdbeben in Baden-Württemberg: Magnitude von 2,7 bei Schwörstadt gemessen
Das Epizentrum lag laut LED bei genau 47,59° Nord und 7,85° Ost – und damit in der Nähe von Schwörstadt. Die Herdtiefe wurde etwa zwei Kilometer unter der Erde geschätzt. Laut der Meldestelle sei das Erdbeben „vermutlich im Umkreis von wenigen Kilometern um das Epizentrum spürbar“ gewesen.
Mit einer Magnitude von 2,7 auf der Richterskala gilt das registrierte Erdbeben bei Schwörstadt als „schwaches Erdbeben“.
Erdbeben-Aktivität in Baden-Württemberg
Immer wieder kommt es im Südwesten zu ähnlichen Erschütterungen. Laut dem Regierungspräsidium Freiburg gehört die Erdbebenaktivität in Baden-Württemberg zu den höchsten in ganz Deutschland. Wer ein Erdbeben spürt, kann dies dem LED über ein Webportal zur makroseismischen Erhebung melden.
Im Juli 2025 hatte die Erde beispielsweise ebenfalls im Landkreis Lörrach gewackelt – damals in der Nähe von Schopfheim. Das damalige Erdbeben war mit einer Stärke von 2,9 als eines der stärksten seit etwa einem Jahr eingestuft worden. Damals waren über 600 Meldungen beim Regierungspräsidium Freiburg eingegangen.

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