Stimme+
Strafrechtlich relevant?
Zur Merkliste Lesezeichen setzen

Hakenkreuz-Skandal im Stuttgarter Landtag: Staatsanwaltschaft prüft Vorfall

  
Erfolgreich kopiert!

Sein Amt als Vizepräsident des Landtags von Baden-Württemberg hat Daniel Born aufgegeben, die SPD-Fraktion verlassen. Nun drohen strafrechtliche Konsequenzen.


Externer Inhalt

Dieser externe Inhalt wird von einem Drittanbieter bereit gestellt. Aufgrund einer möglichen Datenübermittlung wird dieser Inhalt nicht dargestellt. Mehr Informationen finden Sie hierzu in der Datenschutzerklärung.

Nach dem Hakenkreuz-Vorfall des Vizepräsidenten des Landtags von Baden-Württemberg, Daniel Born (SPD), prüft die Staatsanwaltschaft Stuttgart den Anfangsverdacht einer Straftat. Der 49-Jährige hatte zugegeben, bei einer geheimen Abstimmung im Parlament auf einen Stimmzettel ein Hakenkreuz hinter den Namen eines AfD-Abgeordneten gemalt zu haben. 

Hakenkreuz-Skandal im Landtag: Ermittlungsverfahren noch nicht eingeleitet

Laut einer Sprecherin der Staatsanwaltschaft Stuttgart sei die Frage, ob Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen öffentlich verbreitet oder verwendet wurden, wie es im Strafgesetzbuch heißt. Und ob es sich um eine öffentliche Darstellung handelt, da das Hakenkreuz auf einem Stimmzettel aufgemalt und nicht öffentlich einsehbar war. Ein Ermittlungsverfahren sei deshalb noch nicht eingeleitet worden. 

Nach oben  Nach oben