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Regionale Unfallschäden

Neuerung bei Kfz-Versicherung – wie sich die Beiträge im Raum Heilbronn ändern

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Jedes Jahr werden die Regionalklassen für die Kfz-Versicherung neu eingestuft, wodurch sich die Beiträge für Autofahrer verändern können. Wie die Unfallstatistiken im Raum Heilbronn ausfallen.

von dpa und Laura Bernert

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Im Jahr 2022 haben Autobesitzer laut des Gesamtverbands der Versicherungswirtschaft (GDV) durchschnittlich 3700 Euro für die Kfz-Haftpflicht bezahlt. Doch die Beiträge bei den Versicherungen bleiben nicht immer gleich. Jedes Jahr werden die regionalen Bezirke anhand des Unfallrisikos neu eingestuft. Entscheidend ist dabei allerdings nicht der Unfallort, sondern der Bezirk, in dem das Auto registriert ist. 

Nun müssen rund 4,7 Millionen Autofahrer damit rechnen, künftig höhere Beiträge zu zahlen. Allerdings gibt es für ebenso viele Menschen gute Nachrichten: Ihre Kosten für die Kfz-Versicherung könnten sogar sinken. Bei rund 33 Millionen Kfz-Haltern dürfte sich hingegen nichts ändern.

Einstufung der Regionalklassen: Das könnte sich bei der Kfz-Versicherung ändern

Sofort ändert sich allerdings nichts. Die Versicherungsunternehmen dürfen die Beiträge für bestehende Verträge erst im nächsten Versicherungsjahr anpassen. Für Neuverträge gilt die Neuerung hingegen sofort, wobei die Regionalkassen nicht verbindlich in die Beiträge eingerechnet werden müssen.

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Der Bezirk mit der schlechtesten Schadensbilanz im aktuellen Untersuchungszeitraum war die Stadt Offenbach, dicht gefolgt von Berlin. "In beiden Städten liegen die Schäden fast 40 Prozent über dem Schnitt", teilte der GDV mit. Bei der Haftpflichtversicherung landen sie deshalb in der schlechtesten Regionalklasse zwölf.

Hohe Unfallbilanz, teure Beiträge – so entwickeln sich die Kfz-Versicherung

Die beste Schadensbilanz weist hingegen der Bezirk Elbe-Elster in Brandenburg auf. Hier sind die Schäden dem GDV zufolge um 30 Prozent niedriger als im Durchschnitt. Bundesweit verschlechtern sich für 49 Bezirke. Wie haben sich die Regionalklassen in Baden-Württemberg entwickelt?

Unter anderem in den Zulassungsbezirken Ulm, Reutlingen, Ravensburg sowie im Bodensee- und Alb-Donau-Kreis verbessern sich die sogenannten Regionalklassen sowohl für Voll- als auch für Teilkaskoversicherungen. Insgesamt profitieren 1,4 Millionen Versicherte von den Regionalklassen. 400.000 Autobesitzer, die beispielsweise aus Böblingen oder Lörrach kommen, könnten bei einer Vollkaskoversicherung mehr bezahlen müssen.


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Am schlechtesten schnitt Pforzheim bei der Schadenbilanz ab. Der Spitzenreiter mit der besten Schadenbilanz ist der Hohenlohekreis. Hier gilt künftig bei einer Vollkaskoversicherung Stufe vier, statt zuvor Stufe fünf. Die Kfz-Haftpflicht (Klasse zwei) und die Teilkaskoversicherung (Klasse sieben) sind gleichgeblieben.

Doch nicht nur der Hohenlohekreis schnitt gut bei der Einstufung ab: Versicherte im Landkreis Heilbronn können sich über Stufe vier (statt fünf) bei der Teilkaskoversicherung freuen. Die Haftpflicht (Klasse fünf) und die Vollkaskoversicherung (Klasse vier) haben ihr Niveau gehalten. In der Stadt Heilbronn sind die Regionalklassen gleich geblieben – und das, obwohl es 2023 mehr Verkehrstote gab. Die Haftpflicht bleibt bei Klasse 9, Vollkasko bei Klasse 5 und Teilkasko bei drei.

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