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Ermittlungen

90 Vermummte greifen S-Bahn mit Fußballfans bei Schefflenz an

  
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Am Bahnhof Eicholzheim bei Schefflenz ist es zu chaotischen Szenen gekommen: 90 Vermummte griffen eine S-Bahn, in der Fans von Greuther Fürth saßen, mit Pyrotechnik an. Das hatte Folgen. 


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Die Reise zu einem Fußballspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern sorgte für einige Fans der Spielvereinigung Greuther Fürth am Bahnhof Eicholzheim bei Schefflenz (Neckar-Odenwald-Kreis) für einen Schrecken. Der Grund: Ein S-Bahn-Zug wurde von 90 vermummten Personen mit Pyrotechnik angegriffen und dabei so stark demoliert, dass er aus dem Verkehr gezogen werden musste. Das teilte die Bundespolizei in Stuttgart am Montag mit.

Vermummte greifen S-Bahn bei Schefflenz mit Pyrotechnik an: Hoher Sachschaden

Im Zug befanden sich demnach rund 190 Fürth-Anhänger auf dem Weg nach Mannheim. Von dort sollte der Weg weiter zum Spiel gegen den 1. FCK auf den Betzenberg führen.

Der Angriff der 90 Vermummten kam laut Polizeiangaben unvermittelt: Sie bewarfen den Zug mit Pyrotechnik und flüchteten, noch bevor die alarmierte Bundes- und Landespolizei eintreffen konnte. Verletzt wurde niemand. Die Bundespolizei in Stuttgart ermittelt nun wegen des Verdachts auf Landfriedensbruch und gemeinschädlichen Sachbeschädigung.

Attacke auf Fürth-Anhänger bei Schefflenz: Rivalisierende Fans als Angreifer?

Wie ein Sprecher auf Stimme-Anfrage mitteilt, seien die Tatverdächtigen mit Autos zu dem Bahnhof gefahren und so auch wieder geflüchtet. Trotz Fahndung wurde zunächst keiner der Beteiligten aufgespürt. „Im Rahmen der Ermittlungen wurden zwischenzeitlich mehrere Zeugen vernommen. Auch werden Videoaufzeichnungen ausgewertet“, erklärt der Sprecher weiter.

Der Bahnhof selbst wird allerdings nicht mit Kameras überwacht. Ob die Angreifer Teil einer rivalisierenden Fanszene sind, werde aktuell noch geprüft.

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