Am Montag

Pilotenstreik trifft Flughafen Stuttgart: Welche Flüge von Ausfällen betroffen sind

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Der Pilotenstreik bei Lufthansa und Eurowings sorgt auch am Flughafen Stuttgart für zahlreiche Flugausfälle. Passagiere sollten den Status ihres Fluges vorab online prüfen und sich auf kurzfristige Änderungen einstellen.

Von red/dpa

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Der Streik der Pilotinnen und Piloten der Lufthansa-Gruppe am Montag und Dienstag hat auch Auswirkungen auf den Flugverkehr am Stuttgarter Flughafen. Am Montag fallen mehrere Lufthansa-Flüge von und nach München und Frankfurt aus, wie aus der Abflug- und Ankunftstafel des Flughafens hervorging.

Auch Passagiere von Eurowings sind in Stuttgart von dem Streik betroffen. Am Montag fallen nach Angaben einer Flughafen-Sprecherin nach derzeitigem Stand zehn von 47 geplanten Eurowings-Flügen ab Stuttgart aus. Darunter befinden sich laut Sprecherin vor allem innerdeutsche Flüge nach Berlin, Hamburg oder Bremen. Es seien aber auch Flüge nach Manchester und London-Heathrow gestrichen worden. Es könnten sich auch noch weitere Änderungen ergeben, so die Sprecherin.

Ausfälle am Airport Stuttgart: Passagiere sollen Flugstatus online prüfen

Auf der Internetseite des Flughafens hieß es, Passagiere der betroffenen Fluggesellschaften würden gebeten, den Status ihres Fluges online zu prüfen und ihre Airline oder den Reiseveranstalter zu kontaktieren. Eurowings teilte auf seiner Internetseite mit, man gehe davon aus, dass man einen großen Teil des Flugprogramms durchführen könne.

Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat ihre Mitglieder bei der Deutschen Lufthansa AG, der Lufthansa Cargo AG, der Lufthansa Cityline GmbH sowie der Eurowings GmbH zum Streik aufgerufen. Der Ausstand soll von Montag 00.01 Uhr bis Dienstag 23.59 Uhr andauern. Bei Eurowings wird demnach nur am Montag gestreikt; betroffen sind alle Flüge, die von deutschen Flughäfen starten.

Pilotenstreik bei Lufthansa: Gewerkschaft sieht fehlenden Willen zur Einigung

Als Grund für den Streik nannte VC-Präsident Andreas Pinheiro, dass der Arbeitgeber in den Tarifkonflikten keinen erkennbaren Willen zu einer Lösung zeige. „Trotz eines bewussten Verzichts auf Streikmaßnahmen über die Osterfeiertage blieben ernstzunehmende Angebote aus. In dieser Zeit gab es weder eine Reaktion noch erkennbare Gesprächsbereitschaft seitens der Arbeitgeber.“

Die Lufthansa reagierte mit Unverständnis auf den Streikaufruf. Die Streikankündigung der Spartengewerkschaft Vereinigung Cockpit „stellt eine völlig neue Stufe der Eskalation dar“, sagte ein Unternehmenssprecher. Ihre Kernforderung nach Verdopplung einer ohnehin schon überdurchschnittlichen und exzellenten betrieblichen Altersvorsorge sei absurd und unerfüllbar.

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