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Lufthansa-Piloten streiken am Montag und Dienstag

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Zwei Tage lang bleiben ab Montag viele Lufthansa-Flieger am Boden. Auch Piloten der Eurowings GmbH sind zum Streik aufgerufen. Einige Flüge sind jedoch von der Arbeitsniederlegung ausgenommen.

Von red/dpa

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Die Pilotinnen und Piloten der deutschen Lufthansa-Gruppe sind an diesem Montag und Dienstag zu Streiks aufgerufen. Der Ausstand ist von Montag 00.01 Uhr bis Dienstag 23.59 Uhr vorgesehen, wie die Vereinigung Cockpit (VC) am Samstag mitteilte.

Streik bei Lufthansa-Piloten: Diese Mitglieder legen am Montag und Dienstag die Arbeit nieder

Zum Streik aufgerufen sind:

  • die VC-Mitglieder bei der Deutschen Lufthansa AG
  • der Lufthansa Cargo AG
  • der Lufthansa Cityline GmbH
  • sowie der Eurowings GmbH.

Flüge fallen aus: Streik bei Piloten von Lufthansa und Eurowings 

Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation im Nahen Osten sind Flüge von Lufthansa und Lufthansa Cityline aus Deutschland zu folgenden Destinationen vom Streik nach Konzernangaben ausgenommen:

  • Aserbaidschan, Ägypten, Bahrain, Irak, Israel, Jemen, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Oman, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate.

Bei Eurowings werden alle Flüge bestreikt, die im Streikfenster von deutschen Flughäfen starten. 

Streik bei Lufthansa und Eurowings: Tarifkonflikt schwelt weiter

"Die Vereinigung Cockpit sieht sich zu diesem Schritt gezwungen, nachdem die Arbeitgeberseite in mehreren Tarifkonflikten keinen erkennbaren Willen zu einer Lösung zeigt", sagte VC-Präsident Andreas Pinheiro. "Trotz eines bewussten Verzichts auf Streikmaßnahmen über die Osterfeiertage blieben ernstzunehmende Angebote aus. In dieser Zeit gab es weder eine Reaktion noch erkennbare Gesprächsbereitschaft seitens der Arbeitgeber." 

Blick auf Lufthansa-Logo und Anzeigetafel am Frankfurter Flughafen.
Blick auf Lufthansa-Logo und Anzeigetafel am Frankfurter Flughafen.  Foto: Hannes P Albert

Vereinigung Cockpit weiterhin gesprächsbereit

Nach VC-Angaben liegt weder bei Lufthansa und Lufthansa Cargo ein Angebot zur betrieblichen Altersversorgung vor, noch gibt es bei Lufthansa Cityline ein tragfähiges Angebot für einen neuen Vergütungstarifvertrag. Bei Eurowings sei das vorgelegte Angebot zur betrieblichen Altersversorgung inakzeptabel und bewege sich "auf einem derart niedrigen Niveau, dass es diesen Namen kaum verdient".

VC betonte, man sei weiterhin gesprächsbereit. «Die Arbeitgeberseite hat jederzeit die Möglichkeit, den Streik abzuwenden, indem sie verhandlungsfähige Angebote vorlegt», erklärte Pinheiro. "Ein Streik ist immer das letzte Mittel, um Bewegung in gescheiterte Verhandlungen zu bringen. Wir hätten sehr gerne darauf verzichtet – insbesondere vor dem Hintergrund der Belastungen für unsere Passagiere sowie für die Kolleginnen und Kollegen am Boden. Die Verantwortung hierfür liegt jedoch bei der Arbeitgeberseite", so Pinheiro.

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