ADAC warnt vor Staugefahr im neuen Jahr – auch in der Region Heilbronn-Franken
Silvester und die Weihnachtsferien haben viele Menschen bei der Familie oder im Urlaub verbracht – und so rollen in den ersten Tagen 2025 die Heimreisewellen. Wo rund um Heilbronn Stau droht.
Viele nutzen die Winterferien und die Feiertage zum Jahreswechsel, um die Familie zu besuchen oder in den Urlaub zu fahren. Allmählich jedoch beginnt die Rückreisezeit – und diese könnte laut Prognose des ADAC zur Geduldsprobe werden. Denn: Es droht Staugefahr. Bereits am 1. Januar rechnet der ADAC ab dem Nachmittag mit mehr Verkehr auf den Autobahnen.
ADAC warnt: Die schlimmsten Stau-Strecken in Heilbronn-Franken
Deutlich voller auf den Straßen könnte es laut ADAC jedoch an den Folgetagen von Donnerstag bis Samstag (2. bis 4. Januar) werden. In den meisten Bundesländern enden zum ersten Wochenende des Jahres oder in den Tagen danach die Weihnachtsferien – vor allem am Samstag sind deshalb viele Heimreisende aus den Skigebieten auf den Autobahnen unterwegs.
Die schlimmsten Staustrecken im neuen Jahr sind laut ADAC in der Region Heilbronn-Franken folgende, und zwar in beide Richtungen:
- A3 Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
- A5 Karlsruhe – Heidelberg – Hattenbacher Dreieck
- A6 Heilbronn – Nürnberg
- A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
- A81 Stuttgart – Singen
Im benachbarten Ausland seien die Stauzeiten ähnlich wie in Deutschland, weil die Feriensituation ähnlich sei, so der ADAC. Wie hier sei die Staugefahr auf den Fernstraßen an Neujahr und am ersten Januar-Wochenende am größten, insbesondere rund um die Großstädte und in die Wintersportregionen.
Ein Nadelöhr wartet auf dem Brenner: Die wichtige Transit-Autobahn zwischen Österreich und Italien ist laut dem ADAC im Bereich der Luegbrücke ab 1. Januar in beiden Richtungen nur einspurig befahrbar. Viel los ist den Angaben nach außerdem auch auf den Hauptfernstraßen in Richtung Niederlande, Tschechien und Polen.
Grenzkontrollen: Wartezeiten im neuen Jahr möglich
Neben dem erhöhten Verkehrsaufkommen gibt es laut ADAC noch ein weiteres Risiko für längere Wartezeiten: Seit Mitte September gibt es an allen deutschen Grenzen Kontrollen. Diese sind laut ADAC stichprobenartig, sodass nicht alle Fahrzeuge anhalten müssen.
Während der Weihnachtsferien und zu deren Ende muss dem Verkehrsclub zufolge vor allem an den österreichischen Autobahn-Grenzübergängen Suben (A3 Linz – Passau), Walserberg (A8 Salzburg – München) und Kiefersfelden (A93 Kufstein – Rosenheim) mit Wartezeiten gerechnet werden.
Stimme.de