Nach Großbrand: Ursache bleibt weiter im Dunkeln

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Löwenstein - Der Brandschutt ist untersucht. Dennoch steht immer noch nicht fest, was das Großfeuer am 25. Juli in der Löwensteinern Stadtmitte mit einem Schaden von mehr als einer Million Euro verursacht hat.



Löwenstein - Der Brandschutt ist untersucht. Dennoch steht immer noch nicht fest, was das Großfeuer am 25. Juli in der Löwensteinern Stadtmitte mit einem Schaden von mehr als einer Million Euro verursacht hat. Die Polizei hat am Montagabend die Ermittlungen am Eckgebäude B 39/Schulgasse abgeschlossen. Am vergangenen Freitag, als der Bagger angerückt ist, ist es der Kripo nicht möglich gewesen, weit genug vorzustoßen.

Feuer brach in Lagerräumen aus

Bestätigt hat sich durch die Untersuchung vor Ort, dass der Brand in einem der Lagerräume der Heizungs- und Sanitärfirma in der Schulgasse ausgebrochen ist. „Die Ermittler wissen derzeit immer noch nicht, was die Brandursache war“, sagt Harald Schumacher. Der Sprecher der Polizeidirektion Heilbronn ergänzt, ein technischer Defekt werde nach wie vor nicht ausgeschlossen.

Und wie sieht es mit Brandstiftung aus? „Zum derzeitigen Zeitpunkt ist grundsätzlich noch alles möglich“, antwortet Schumacher. Weitere Ermittlungen folgten. Das Gutachten des Brandsachverständigen erwartet er in einigen Wochen. Die Ruine ist nun von der Polizei freigegeben und kann abgerissen werden. bif

Hintergrund: Großbrand

Der Brand in Löwenstein am 25. Juli löste den größten Feuerwehreinsatz in der Region seit vielen Jahren aus. Acht Feuerwehren und rund 300 Einsatzkräfte waren vor Ort. Trotz dieses massiven und riskanten Einsatzes konnten die Wehren nicht verhindern, dass die Flammen insgesamt vier Gebäude erfassten.

Vor einigen Jahrzehnten, darin sind sich die Experten einig, wären große Teile der Innenstadt Opfer der Flammen geworden. Dass dies verhindert werden konnte, lag unter anderem an der modernen Ausrüstung. So waren zum Beispiel drei Drehleitern im Einsatz. Probleme bereitete die Wasserversorgung. Das – den Vorgaben entsprechende – Ortsnetz konnte nicht genügend Löschwasser transportieren.





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