Audi Neckarsulm produziert erstmals wieder unter Volllast
Die Unsicherheit bleibt, aber nach Monaten der Schichtausfälle und Produktionsverschiebungen wird am Standort Neckarsulm wieder nach Plan gearbeitet. Es ist allerdings eine Sondersituation.
Die Chipkrise hat seit dem Frühsommer zu zahlreichen Schichtausfällen in der Automobilindustrie geführt. Über Monate war auch die Produktion bei Audi in Neckarsulm nur eingeschränkt möglich. Werkleiter Fred Schulze teilte nun aber erfreut mit: "Vergangene Woche haben wir erstmals wieder unter Volllast produziert."
In den nächsten Wochen fahre man nur im B-Segment (A4 und A5) einschichtig, auf allen anderen Linien zweischichtig. Und auch bei der Produktion von R8 und E-Tron GT in den Böllinger Höfen läuft vorerst wieder alles normal.
Jetzt macht allerdings der hohe Krankenstand Sorgen
Zu den Lieferschwierigkeiten kommt derzeit noch der hohe Krankenstand, der zum einen mit der normalen Grippe-Saison zu tun habe, zum anderen mit Fällen von Corona-Erkrankungen und Quarantäne. Immerhin, die Impfquote nehme zu im Unternehmen, sagt Schulze.
Horch wird ab Ende Februar für den chinesischen Markt produziert
Die vorläufige Entspannung beim Teilemangel gelte übrigens nicht für den gesamten Konzern, erläutert Schulze, sondern sei eine spezielle Situation in Neckarsulm. "Wir können keine Entwarnung geben. Die Lage bleibt angespannt."

Mit Freude blickt er aber auf den A8 Horch, der im nächsten Jahr ab Ende Februar in größeren Stückzahlen vom Band laufen soll. Es wird das Topmodell des Konzerns. In erster Linie ist es für den chinesischen Markt vorgesehen.
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