BASF verkauft Druckfarben-Sparte

  
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Ludwigshafen (dpa) - Der weltgrößte Chemiekonzern BASF hat sich von seiner Drucksparte getrennt und die Tochter BASF Drucksysteme an die britische

BASF-Chef Jürgen Hambrecht treibt die Konzentration auf das Kerngeschäft voran.
BASF-Chef Jürgen Hambrecht treibt die Konzentration auf das Kerngeschäft voran.  Foto: A3587 Ronald Wittek (dpa/dpaweb)
Beteiligungsgesellschaft CVC verkauft. Die BASF Drucksysteme zählt weltweit 2600 Mitarbeiter.

Die BASF Drucksysteme, die 2003 mehr als 600 Millionen Euro Umsatz erzielte, soll mit dem ebenfalls von CVC gekauften schwedischen Druckfarbenhersteller ANI zusammengelegt werden. Zum Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, wie die BASF AG am Donnerstag in Ludwigshafen mitteilte. Die Zustimmung der Behörden zu den Transaktionen steht noch aus.

Die BASF Drucksysteme GmbH beschäftigt mehr als 2000 Menschen in Europa, rund 700 davon in Deutschland. Nach der Fusion mit ANI Printing Inks soll die neue Firma mit Sitz in Stuttgart auf einen Umsatz von mehr als 830 Millionen Euro kommen. Es sei die bevorzugte Option, das Geschäft an die Börse zu bringen, sagte ein CVC-Sprecher. Dies könne aber frühestens in drei bis vier Jahren aktuell werden.

«Unsere Drucksysteme waren erfolgreich und haben einen deutlich positiven Ergebnisbeitrag geleistet», sagte der zuständige Leiter des BASF-Bereichs Veredelungschemikalien, Wolfgang Büchele. Da aber die gesamte europäische Branche im Umbruch sei, sei eine stärkere Globalisierung des Geschäfts nötig. Nach Angaben der BASF wird den Drucksystemen mit dem Verkauf die Möglichkeit eröffnet, sich als international führender Anbieter dieser Branche weiterzuentwickeln.

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