V-Bank steigert verwaltetes Vermögen
Die Bank der Vermögensverwalter sieht sich auf Kurs und investiert in Technik und Personal. Das Ergebnis liegt knapp unter dem Vorjahr. Viele Kunden kommen aus der Region.

Die V-Bank, die Bank der Vermögensverwalter, sieht sich trotz eines etwas schwächeren Geschäftsjahrs 2025 auf Kurs. Das Institut, das sich auf die Depot- und Kontoführung sowie auf die Wertpapierabwicklung für unabhängige Vermögensverwalter, vermögensverwaltende Banken, Family Offices und Stiftungen spezialisiert hat, hat 2025 ein Vorsteuerergebnis (EBT) in Höhe von 52,2 Millionen Euro erzielt. Im Jahr zuvor waren es noch 54,4 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss sank leicht von 31,1 auf 30,1 Millionen Euro.
V-Bank hat eine Tochter in der Schweiz gegründet
Vorstandsvorsitzender Lars Hille verweist auf die hohen Investitionen von mehr als 13 Millionen Euro, die die V-Bank im vergangenen Jahr getätigt habe. Das Geld floss vor allem in den Ausbau der IT-Infrastruktur, in die Daten- und KI-Strategie und in den wachsenden Personalbedarf. Außerdem wurde eine Banktochter in der Schweiz gegründet. Die V-Bank mit Sitz in München beschäftigt aktuell gut 180 Mitarbeiter.
Deutlicher Zuwachs an verwalteten Kundendepots
Das verwahrte Vermögen der V-Bank stieg im vergangenen Jahr um 15 Prozent auf 66 Milliarden Euro. Die Depots vermögender Endkunden wuchsen deutlich von rund 64.600 auf rund 73.200 Depots.
Im laufenden Jahr will die V-Bank, die auch zahlreiche Kunden aus der Region Heilbronn hat, weiter in die Digitalisierung und in die Mitarbeiter investieren
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