Wieder Pleite mit Maxfield
Ein Hersteller von Smartphone-Zubehör aus Buchen ist insolvent. Beim Amtsgericht Mosbach wurde jetzt Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt.
Der Name Maxfield war lange vor allem Lesern der Klatschspalte ein Begriff: So hieß die einstige Firma des Mannes von Verona Pooth, geborene Feldbusch. Nachdem Franjo Pooths Betrieb, Hersteller von MP3-Playern, 2008 insolvent ging, sicherte sich der Buchener Unternehmer Steffen Müller die Namensrechte. Statt mit tragbaren Musikabspielern ging er 2014 mit induktiven Ladestationen vor allem für Smartphones auf den Markt.
Doch der Name hat dem kleinen Unternehmen kein Glück gebracht. Beim Amtsgericht Mosbach wurde jetzt Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Helmut Eisner aus Lauda-Königshofen ernannt.
Das Maxfield-Team ist eher klein - zuletzt wurde es mit 15 festen und freien Mitarbeitern angegeben. Sie entwickeln Geräte, die dann in Fernost hergestellt werden. Geplant war, die Ladestationen in Möbel einbauen zu lassen. Erst vergangenes Jahr wurde eine Niederlassung im hessischen Sinn-Fleißheim eröffnet.
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