Weingut läuft auf kleiner Flamme weiter

  
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Künzelsau - Veränderungen gibt es beim Sigloch"schen Weinkeller. Ans Aufgeben denkt Helmut Sigloch aber noch nicht, und Kompromisse bei der Qualität soll es auch nicht geben. Vielmehr will er das Weingeschäft, das er mit Leidenschaft betreibt, so umbauen, dass künftig keine Verluste mehr anfallen.

Künzelsau - Veränderungen gibt es beim Sigloch"schen Weinkeller. Ans Aufgeben denkt Helmut Sigloch aber noch nicht, und Kompromisse bei der Qualität soll es auch nicht geben. Vielmehr will er das Weingeschäft, das er mit Leidenschaft betreibt, so umbauen, dass künftig keine Verluste mehr anfallen. "Meine Tochter Dorothee ist nach Kanada ausgewandert", erklärt der Vater, der nächstes Jahr 69 wird. Ihr hatte er diesen Geschäftsbereich übertragen. "Ich kann den Weinbau nicht mehr betreiben wie vor zehn Jahren."

Für die angestammte Kundschaft werden die trockenen, durchgegorenen Sigloch-Weine aber weiter produziert: "Wir machen noch 15 000 Flaschen im Jahr." Zudem wird er als Weinhändler tätig bleiben und unter anderem Kochertäler Wein nach China verschiffen. Die Vinothek in der Schnurgasse soll ebenfalls renoviert und wieder auf Vordermann gebracht werden.

Sigloch widerspricht vehement Gerüchten, er habe Weinberge in Künzelsau verkauft. "Wir werden auch nichts verkaufen." Lediglich einige extremen Steillagen habe er heraushauen lassen, weil die nicht alleine bewirtschaftet werden können. Andere Flächen sind allerdings verpachtet worden. mfd

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