Südzucker-Tochter Cropenergies macht Hoffnung
Während die Zuckersparte nach wie vor unter dem niedrigen Weltmarktpreis leidet, macht die Bioethanol-Tochter Cropenergies Hoffnung: Dank steigender Gewinne könnte auch das Mutterunternehmen gut aus dem Jahr hervorgehen.

Erneut hat der Bioethanol-Hersteller Cropenergies seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr erhöht. Angesichts der stabil hohen Bioethanol-Preise werde bei der Südzucker-Tochter nun ein Umsatz von 900 Millionen Euro und ein operatives Ergebnis von um die 100 Millionen Euro erwartet, wurde mitgeteilt. Das Geschäftsjahr endet am 28. Februar.
Zuvor hatte Cropenergies einen Umsatz zwischen 840 und 870 Millionen Euro sowie ein operatives Ergebnis von 70 bis 90 Millionen Euro erwartet.
Tochterunternehmen lindert Einbußen des Konzerns
Cropenergies hatte bereits am 25. Oktober und am 14. August die Prognose erhöht. Anfang des Geschäftsjahres war noch ein Umsatz von 820 bis 900 Millionen Euro und ein operatives Ergebnis von 30 bis 70 Millionen Euro erwartet worden.
Südzucker selbst steht lange nicht so gut da. Weil der Weltmarktpreis für Zucker weiter auf einem niedrigen Stand ist, ging der Vorstand des Konzerns zuletzt von einem Verlust von 200 bis 260 Millionen Euro in der Zuckersparte aus. Nach der jüngsten besseren Prognose von Cropenergies wurde immerhin die Erwartung für den gesamten Konzern auf 50 bis 130 Millionen Euro operatives Ergebnis angehoben. Ob es auch nach der jüngsten Mitteilung eine weitere Anhebung geben wird, konnte ein Konzernsprecher am Montag noch nicht sagen. Zurzeit würden gerade die Ergebnisse für das dritte Quartal berechnet, erklärte er. Die Zahlen werden am 14. Januar vorgelegt.
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