SLK will zwei von vier Klinikküchen schließen

  
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Heilbronn - Dem Abbau von etwa 30 Stellen und der Schließung von zwei der vier Klinikküchen hat der Aufsichtsrat der Stadt-Landkreis-Kliniken Heilbronn grundsätzlich zugestimmt. Die Krankenhausküchen in Möckmühl und Brackenheim sollen demnach geschlossen werden.

Heilbronn - Dem Abbau von etwa 30 Stellen und der Schließung von zwei der vier Klinikküchen hat der Aufsichtsrat der Stadt-Landkreis-Kliniken (SLK) Heilbronn grundsätzlich zugestimmt. In seiner jüngsten Sitzung beauftragte der Aufsichtsrat die Geschäftsführung - so die Presseinformation - "mit der Neuausrichtung der Küchenstrukturen".

Zwei Schritte

In einem ersten Schritt sollen im laufenden Jahr ein "einheitliches Leistungsangebot" und ein "abgestimmtes Küchenmanagement" eingeführt werden. Die Koordinierung soll effizientere Strukturen schaffen. Etwa ab dem Jahreswechsel 2010/2011 wird die Herstellung und Verteilung des Essens neu organisiert. Die Krankenhausküchen in Möckmühl und Brackenheim werden dann geschlossen. Brackenheim wird vom Heilbronner Gesundbrunnen aus versorgt, Möckmühl vom Plattenwald-Krankenhaus in Bad Friedrichshall aus. Für weitere Auskünfte stand die SLK-Führung nicht zur Verfügung.

Unruhe unter Belegschaft

Bereits Ende 2009 Jahres hatten die Umstrukturierungspläne für Unruhe gesorgt. Den Mitarbeitern waren unter Einbeziehung des Betriebsrates freiwillige Aufhebungs- und Abfindungsverträge angeboten worden. Alternativ war von Möglichkeiten die Rede, Arbeitsplätze in anderen SLK-Bereichen anzunehmen.

Der SLK-Aufsichtsratschef, der Heilbronner Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach, hatte in einem Interview mit der Heilbronner Stimme zwar eingestanden, dass die Bemühungen um mehr Wirtschaftlichkeit "nicht ohne Blessuren" abgehen. Allerdings legte er Wert auf die Feststellung, dass private Klinikträger "ganz anders mit Mitarbeitern umspringen" würden als dies bei einem kommunalen Träger wie Stadt- und Landkreis Heilbronn der Fall wäre. iba

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