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Neckarsulm

Mehr Geld für Mitarbeiter der Schwarz-Gruppe: Tarifentgelte im Einzelhandel steigen

  
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Die Unternehmen der Schwarz-Gruppe, zu der Lidl und Kaufland gehören, erhöhen die tariflichen Gehälter im Einzelhandel. Wer davon profitiert – und wer nicht.

Die Handelsketten Lidl und Kaufland heben während der seit elf Monaten andauernden Tarifverhandlungen zum zweiten Mal die Entgelte an. Sie folgen damit den Empfehlungen des Handelsverbands Deutschland (HDE). Dieser hat am Mittwoch mitgeteilt, dass er freiwillige Erhöhungen von bis zu zehn Prozent ab dem neuen Tarifjahr ermöglicht, die auf einen späteren Tarifabschluss anrechenbar seien. Auszubildendenvergütungen dürfen ab Beginn des neuen Ausbildungsjahres entsprechend erhöht werden.

Dabei gilt laut HDE: Sofern die Entgelte bereits auf Basis der vorherigen Verbandsempfehlung ab Oktober angehoben wurden, ist eine Anhebung im Rahmen dieser neuen Verbandsempfehlung nur in Höhe der Differenz zulässig.


Daran halten sich auch Lidl und Kaufland: Sie hatten Löhne und Gehälter im Oktober um 5,3 Prozent erhöht und stocken nun um 4,7 Prozent auf. Das neue Tarifjahr beginnt je nach Bundesland in einem anderen Monat. Mitarbeiter in übertariflich vergüteten Einstiegsprogrammen bei Lidl und Kaufland, etwa Auszubildende und duale Studenten, seien davon ausgenommen.

Freiwillige Tariferhöhung: Unternehmen der Schwarz-Gruppe heben Tarifentgelt im Einzelhandel an

"Als tarifgebundene Arbeitgeber im Einzelhandel legen die Unternehmen der Schwarz-Gruppe großen Wert auf eine faire Vergütung", heißt es in einer Mitteilung der Schwarz-Gruppe. Mit der nochmaligen Anhebung würden "mögliche Erhöhungen eines angestrebten Tarifabschlusses" vorweggenommen. 


 
 

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