Neuer Name, neuer Chef neues Werk

  
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Heilbronner Gleitlagerfirma GGB

Von Manfred Stockburger

Der Heilbronner Gleitlagerhersteller heißt jetzt GGB. Einen neuen Chef gibt's allerdings auch - Bernd Fischer. Doch der ist ein alter Heilbronner, auch wenn er jetzt in Amerika bei der Muttergesellschaft Enpro sitzt. Vorgänger Thomas Piesch hatte die Firma im vergangenen Sommer kurzfristig verlassen.

Die GGB, ehemals Glacier Garlock Bearings, ehemals IHG Glacier, ehemals IHG, gehört nach wie vor zu dem amerikanischen Technologie-Konzern, bei dem sie nach einer mittleren Odyssee durch die Hände der verschiedensten Autozulieferer gelandet war. "Das ist jetzt eine sehr gute Konstellation", sagt Marketing-Manager Mathias Senghas zufrieden. In Heilbronn, von wo aus der Enpro-Geschäftsbereich Gleitlager gesteuert wird, sind nach wie vor 160 Mitarbeiter beschäftigt. Weltweit gehören knapp 1000 Beschäftigte an sieben Standorten dazu. Übers Geschäft klagen die Heilbronner nicht: "Es brummt", sagt Verkaufsleiter Jürgen Welz im Vorfeld der Hannover Messe. Der Industriebereich habe seit Jahresbeginn "deutlich angezogen".

In diesen Tagen haben die Arbeiten an einem neuen GGB-Werk in der Slowakei begonnen, wo Ende des Jahres etwa 200 Beschäftigte Gleitlager produzieren sollen. Aus Deutschland sollen allerdings keine Arbeitsplätze in das neue Werk verlagert werden, von dem aus in erster Linie Kunden in Osteuropa beliefert werden sollen. Ein neues Verkaufsbüro in Russland soll dort die Nachfrage ankurbeln.

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