Langenburg muss um Terex bangen

  
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Langenburg - Als Schaeff war der Baggerbauer das Unternehmen in Langenburg, sieben Jahre nach dem Verkauf des einstigen Familienbetriebs an den amerikanischen Terex-Konzern steht zumindest die Produktion am Stammstandort zur Disposition. Bereits seit vergangenen Herbst wird an allen Terex-Standorten - neben Langenburg und Rothenburg gibt es auch noch ein Werk in Crailsheim - kurzgearbeitet. Nach Gewerkschaftsangaben will das Unternehmen jetzt die Fertigung an den Standort Rothenburg/Tauber verlagern.

Langenburg - Als Schaeff war der Baggerbauer das Unternehmen in Langenburg, sieben Jahre nach dem Verkauf des einstigen Familienbetriebs an den amerikanischen Terex-Konzern steht zumindest die Produktion am Stammstandort zur Disposition. Bereits seit vergangenen Herbst wird an allen Terex-Standorten - neben Langenburg und Rothenburg gibt es auch noch ein Werk in Crailsheim - kurzgearbeitet. Nach Gewerkschaftsangaben will das Unternehmen jetzt die Fertigung an den Standort Rothenburg/Tauber verlagern.

„Fakt ist, dass die Firmenleitung in allen Betrieben Personal abbauen möchte“, sagt die Schwäbisch Haller IG-Metall-Chefin Heidi Scharf. Nach ihren Angaben sollen nach den Vorstellungen des Unternehmens weit über 100 Stellen wegfallen. Den langjährige Schaeff-Terex-Geschäftsführer Andreas Wild hatte das Unternehmen im vergangenen Jahr abgelöst.

Heidi Scharf geht davon aus, das in dem Betrieb eine längere Auseinandersetzung ansteht. Noch seien der Terex-Gesamtbetriebsrat und der Wirtschaftsausschuss nicht ordentlich informiert worden. „Wenn es konjunkturelle Probleme sind, dann muss man die Kurzarbeit länger laufen lassen“, sagt sie. Wenn nicht, dann hält sie eine deutschlandweite Restrukturierung des Terex-Geschäfts für notwendig. mfd

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