So steht es um die Zukunft von Landliebe in Heilbronn
Um die Schließung des Heilbronner Landliebe-Werks noch abzuwenden, trafen sich Gewerkschaft und Betriebsrat mit Vertretern der Unternehmensgruppe Theo Müller zu weiteren Gesprächen. Das sind die Ergebnisse:

In der jüngsten Gesprächsrunde zwischen Vertretern der Unternehmensgruppe Theo Müller, Betriebsräten und der Gewerkschaft NGG hat es keine Annäherung in der Frage um die Zukunft des Landliebe-Standorts Heilbronn gegeben. Nach Medienberichten seien konkrete Vorschläge der Arbeitnehmerseite nur entgegengenommen worden mit der Zusage, diese zu prüfen. Unter anderem sei angeregt worden, an den Standorten Schefflenz und Heilbronn Produkte herzustellen, die nicht gekühlt werden müssen.
Müller will nicht an Konkurrenz verkaufen: Heilbronner Werk wird nicht verkauft
Einen Verkauf des Heilbronner Joghurtwerks und der Schichtkäse-Produktion in Schefflenz an einen Wettbewerber habe der Müller-Konzern abgelehnt, heißt es in den Berichten weiter.
Wie berichtet will die Unternehmensgruppe Theo Müller die Standorte Heilbronn und Schefflenz bis Mitte 2026 schließen. Die Herstellung von Landliebe-Joghurt soll dann auf andere Standorte des Konzerns verteilt werden. Müller hatte die Werke erst im April vergangenen Jahres von Friesland-Campina übernommen.
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Günther Knapp am 05.05.2024 14:04 Uhr
Es gibt kaum etwas was nicht zur Theo Müller Unternehmensgruppe gehört oder dies Gruppe mitspielt. Ich selbst gehöre zu Verbrauchern, die versucht keine Produkte dieser Betrieb zu kaufen und habe nun auch Landliebe dazu gezählt. Es liegt an jedem selbst welche Produkte er kauft. Frühere Schlagzeilen hinsichtlich Müller bezüglich seinem vorherigen Standort, Steuern und Schweiz haben mich zu meiner Meinung gebracht!