Getrag stärkt Neuenstein
Untergruppenbach - Für viele Getrag-Mitarbeiter vor allem im Werk Neuenstein war der Dezember 2012 bisher kein Monat, auf den mit Freude geblickt wurde. Jetzt ist klar: Statt Stellenabbau gibt es einen neuen Auftrag, der die 830 Arbeitsplätze sichert.

Untergruppenbach - Für viele Getrag-Mitarbeiter vor allem im Werk Neuenstein war der Dezember 2012 bisher kein Monat, auf den mit Freude geblickt wurde: Mehrere hundert Arbeitsplätze standen mit dem Ablauf des bisher gültigen Ergänzungstarifvertrags auf der Kippe. Jetzt ist klar: Statt Stellenabbau gibt es einen neuen Auftrag, der die 830 Arbeitsplätze sichert.
Basis für die Vergabe der Produktion an das Werk im Inland ist, dass sich das Unternehmen und die Arbeitnehmervertreter auf Wege verständigt haben, "die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Standorte in der Region nachhaltig sicherzustellen und gleichzeitig den Arbeitsplatz für die Mitarbeiter noch attraktiver zu machen".
Die "Kröte", die die Belegschaft im Gegenzug schlucken muss, heißt Flexibilisierung. Kurzfristige konjunkturelle Schwankungen sollen unter anderem durch die Möglichkeit ausgeglichen werden, dass auch künftig an sechs Tagen in der Woche produziert werden kann.
12,6 Millionen Euro hat Getrag in den vergangenen drei Jahren in Neuenstein investiert, um dort auch Großseriengetriebe wirtschaftlich fertigen zu können. "Neuenstein ist das Pilot-Modell für alle unsere Werke", sagt der verantwortliche Manager Norbert Büchelmaier.
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