Betriebsratswahlen bei Schunk offiziell eingeleitet
Lauffen/Neckarsulm - Die ersten Betriebsratswahlen bei der Firma Schunk haben begonnen. In der Neckarsulmer Verwaltungsstelle der IG Metall wählten Beschäftigte des Lauffener Unternehmens jetzt einen Wahlvorstand.
„Das Fundament für einen Betriebsrat ist gelegt“, so Rudolf Luz, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Neckarsulm. „Wir begrüßen, dass bei der Firma Schunk jetzt ungehindert eine Arbeitnehmervertretung auf gesetzlicher Grundlage gewählt werden kann.“ Zur Betriebsversammlung bei der IG Metall in Neckarsulm waren 80 Schunk-Beschäftigte gekommen.
Sie wählten den fünfköpfigen Wahlvorstand, der die Betriebsratswahlen begleiten wird. Anvisiert ist, dass die 1250 Mitarbeiter der Firma Schunk an den Standorten Lauffen und Hausen Ende Mai erstmals einen Betriebsrat bekommen. Jetzt wird der Wahlvorstand zunächst einmal eine Liste der Wahlberechtigten erstellen und die Betriebsratswahlen im Unternehmen bekanntgeben. In den kommenden Wochen wird zudem nach Kandidaten für den Betriebsrat gesucht, dann kann abgestimmt werden.
Mit der Einleitung der Wahlen ist auch das Thema Vertrauensrat endgültig vom Tisch. Die Geschäftsleitung hatte in den vergangenen Tagen kräftig für die Gründung eines freiwilligen Vertrauensrats statt eines gesetzlich verankerten Betriebsrats geworben. Erst am Mittwoch gab die Chefetage bekannt, ihren Vorstoß zu beenden. Man wolle weitere Spannungen vermeiden, um sich auf die eigentlichen Aufgaben konzentrieren zu können, hieß es. Auch Rudolf Luz sagt, dass man eine faire und konstruktive Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung anstrebe: „Für uns sind die vorangegangenen Konflikte Vergangenheit“, so der IG-Metall-Chef.
Stimme.de
Kommentare
am 30.03.2010 14:41 Uhr
Herzlichen Glückwunsch! Was lange währt, wird endlich wahr. Offenheit, Transparenz und Integration haben noch keinem Unternehmen geschadet!
Glück auf und weiter so.
am 29.03.2010 11:32 Uhr
bin gespannt was für leute in diesem wahlvorstand sind? wie ich bereits in einem älteren kommentar bereits gesagt habe, bin ich mir sicher dass dies allesamt mitarbeiter sind die nicht gerade durch positive arbeit aufgefallen sind oder sogar schon mit kündigungen rechnen mussten; denn in den meisten fällen geht es denen darum, sich vor etwaigen kündigungen zu schützen; aber nicht die interessen der kollegen zu vertreten. ich wette, das sind so wackel-kandidaten. wer wettet dagegen? kann jemand mal die namen posten?
am 29.03.2010 22:51 Uhr
Hallo, habe bisher mit großer Freude die sachliche und gute Diskussion verfolgt. Großes Lob an die Beteiligten!
Ich denke, dass ein Betriebsrat dem Unternehmen nicht schadet, es sei denn, die Seiten finden keinen gemeinsamen Nenner, was ich mir nicht vorstellen kann. Schunk war in der Vergangenheit sehr erfolgreich und davon haben ALLE profitiert.
Das wird sich auch der Betriebsrat vor Augen führen müssen, weil er sonst ganz schnell den Rückhalt in der Belegschaft verlieren wird.
Es gibt viele Beispiele, weshalb Schunk als Arbeitgeber sehr angesehen ist. Schunk-Produkte genießen einen exzellenten Ruf in der Industrie, um nur ein Beispiel zu nennen.
Sicherlich gab es in der Vergangenheit viele Diskussionen und die eine oder andere Verstimmung aber in welchem Unternehmen gibt es diese nicht, wenn ein ERA oder anderes ähnliches Entgeltsystem eingeführt wird, das leistungsbezogen entlohnt?
Darüber hinaus war Schunk in den letzten Jahren als Ausbildungsbetrieb überaus angesehen und beliebt, welches andere Unternehmen hat denn noch über 100 Lehrlinge im Betrieb?
Mein Fazit: ein Vertrauensrat wäre sicherlich eine Option, aber ein Betriebsrat ist nicht zwingend die schlechtere Alternative. Und egal, wer in den Wahlvorstand kommt - die Namen der Personen haben hier meines Erachtens nichts verloren - die Entscheidung treffen die Mitarbeiter und sie werden sicherlich vernünftige Mitglieder wählen, keine Blockierer oder Machthungrigen.
am 28.03.2010 22:21 Uhr
Im Übrigen macht sich eine freie Presse gerade auch dadurch bemerkbar, dass man kritisch über Unternehmen berichtet, wenn es angemessen ist. Und gut geführte Unternehmen können solch kritische Berichterstattung auch aushalten. Reibung muss möglich sein in einer freien Demokratie. Ich würde mir eher Sorgen machen, wenn das nicht der Fall wäre.
am 29.03.2010 11:09 Uhr
eine neutrale berichterstattung kann ich bei der hst gerade in sachen schunk nicht erkennen oder besser gesagt finde ich es auffällig wie überschwenglich positiv herr tewes immer wieder die ig metall hervorhebt. wer darin keine meinungsmache sieht ist bling. die hst ist eine ig metall höriges blatt...lest doch mal die artikel in bezug auf betriebsrat etc. gegen eine solche stimmungmache kann auch ein unternehmen wie schunk nicht ankommen. die ganzen argumente gegen einen vr und für einen br können nicht überzeugen. keinem arbeiter geht es wirklich gut, der verdienst steigt nicht, aber hallo habt ihr schon gehört das wir in einer weltweiten wirtschaftskrise sind? uns geht es allen so, wenn ihr schunkianer also meckert, dann auf hohem niveau. lohnkürzung, kurzarbeit ist kein willkürliches verhalten von familie schunk, sondern das wirksamste mittel gegen die krise und dient dazu stellenabbau zu vermeiden. wenn ihr schon das nicht kapiert, dann solltet ihr wirklich nicht als br-mitglied kandidieren, denn so floskeln a la sozi, wie lohnerhöhung,am besten 20 std.-woche, 50 tage urlaub etc. ist jetzt völlig fehl am platz. man vergisst dabei dass die gelder irgendwo herkommen müssen. woher soll das geld kommen bei einem umsatzeinbruch?
am 28.03.2010 19:29 Uhr
Bisher scheinen die Stimmen hier im Forum ganz eindeutig in zwei Lager geteilt zu sein. Die einen sehen einen Betriebsrat als DAS Allheilmittel und unbedingt nötig um die Firma aus der scheinbar schlimmen und aussichtslosen Lage zu retten. Schließlich gehe die Firma ja völlig willkürlich vor und nur ein Betriebsrat könne hier einen Riegel vorschieben. Die andere Seite ist überzeugt, dass Schunk doch schließlich immer ohne Betriebsrat ausgekommen ist und das doch schließlich auch so bleiben soll.
Offensichtlich ist es noch keinem in den Sinn gekommen, dass der richtige Weg für die Firma vielleicht irgendwo in der Mitte liegt. Sicherlich ist ein Mitspracherecht der Belegschaft in bestimmten Fragen sinnvoll, andererseits muss in bestimmten Bereichen auch der unabhängige Entscheidungsspielraum einer Geschäftsleitung gewahrt werden. Grabenkämpfe aufgrund fester Meinungen helfen jedenfalls nicht. Außerdem kann aufgrund von Erfahrungen aus anderen Firmen oder Zeitungsberichten über Schunk nicht geschlossen werden, was denn nun wirklich das richtige Mittel für Schunk ist.
Auch die Schlussfolgerung aus bestimmten Situationen oder Ergebnissen scheint mir nicht richtig. So kann weder die IG Metall für sich behaupten, dass sie genau der Meinung der Belegschaft entspricht, bloß weil 250 Mitarbeiter zu einer Informationsveranstaltung gekommen sind. Wie der Name schon sagt, konnte man sich dort informieren, ob man deshalb einer Meinung mit der IGM ist, sei dahingestellt. Genauso wenig kann aus der Abstimmung über einen Vertrauensrat gefolgert werden, dass die 48 %, die mit „Nein“ gestimmt haben, alle für einen Betriebsrat sind. Sicherlich gibt es auch Mitarbeiter, die weder das eine noch das andere haben möchten.
Vielleicht sollten die Kommentatoren hier im Internet sowie der Herr Redakteur sich dieses einmal vor Augen halten statt vehement für die ein oder andere Seite Stimmung zu machen.
am 28.03.2010 20:32 Uhr
Ihrem Beitrag ist an sich nicht viel hinzuzufügen. Jedoch denke ich, dass ein Forum - der Name sagt es - ein Feld ist, in dem kontrovers miteinander diskutiert werden kann und soll. Wenn jemand für einen Betriebsrat ist, sollte er das hier auch kundtun dürfen. Das Gleiche gilt für Gegner der Mitbestimmung. Und beim besten Willen kann ich in der bisherigen Berichterstattung keine Stimmungsmache feststellen. Beide Seiten kommen zu Wort. So bleibt es doch dem Leser überlassen, sich eine Meinung zu bilden.
Wenn Sie auf die Kommentare der Redaktion im Printprodukt anspielen: Von einer guten Zeitung muss man erwarten dürfen, dass sie in einem Kommentar zu kontroversen Themen auch eindeutig Stellung bezieht. Das gehört zu den Aufgaben einer freien Presse - allerdings sollte Meinungsäußerung natürlich nur in einem Kommentar stattfinden, so wie bei der Stimme geschehen.
am 28.03.2010 21:43 Uhr
Dass die HSt eigentlich eine freie und unabhängige Zeitung ist, davon bin ich eigentlich auch immer ausgegangen. Wenn man nun aber die Artikel der letzten eineinhalb Wochen genau unter die Lupe nimmt, ist davon leider nichts mehr übrig. Die Meinung der IGM wird ausführlich dargestellt, sehr positiv, die Geschäftsleitung der Firma Schunk bisweilen sogar etwas zickig. Die Meinung der Belegschaft jedoch kommt in keinster Weise zum Ausdruck. Das verwundert den Leser dann doch etwas. Auch wenn man andere Artikel von Herrn Tewes der letzten Wochen aufmerksam durchliest, z.B. über Getrag, stellt sich doch die Frage, wie unabhängig die HSt und insbesondere Herr Tewes in Sachen IGM doch ist. Zumal auch ein Kommentar, der selbstverständlich die Meinung einer einzelnen Person widerspiegelt, nicht respektlos sein sollte.
Ich kann jedenfalls nicht die neutrale Berichterstattung erkennen, die ich mir gewünscht hätte. Immerhin steht die HSt als einzige Zeitung der Region in der Verantwortung in Sachen Meinungsbildung. Jahrelang hat sie dazu beigetragen, das positive Bild der Firma Schunk zu prägen. Nun jedoch schlägt die Berichterstattung genau in das Gegenteil um. Neutralität ist etwas anderes.
Und was die Kommentare hier im Forum angehen, selbstverständlich darf jeder seine Meinung haben, aber es sollte keiner versuchen, einem anderen auf Teufel komm raus seine Meinung aufzuzwingen. Schon gar nicht, wenn nicht alle Umstände und Fakten bekannt sind, die zur Meinungsbildung nötig sind.
am 28.03.2010 22:16 Uhr
Über Kommentare von Redakteuren lässt sich immer streiten, dazu sind sie wahrscheinlich auch da. Respektlos fand ich den Kommentar jedenfalls nicht, wobei das mit Sicherheit Ansichtssache ist.
Ich denke nicht, dass die GL von Schunk zickig rüberkommt, vielleicht etwas wortkarg. Aber Schunk ist ja nun mal leider bekannt dafür, etwas verschlossen zu sein, wenn es kritisch wird. Ich weiß, wovon ich rede. Einige Bekannte von mir arbeiten dort - und haben mir da schon einige Geschichten diesbezüglich erzählt.
Und deshalb weiß ich auch: In so einer Situation beziehen die Beschäftigten nicht gerne offen Stellung. Dafür ist zu viel in Bewegung. Niemand will sich gegen die Geschäftsleitung stellen, umgekehrt aber auch niemand gegen einen möglichen BR. Schließlich will niemand dadurch einen Nachteil erfahren.
Zu den Kommentaren im Netz: Da bin ich absolut Ihrer Meinung. Aber so ist das nunmal im Internet. Jeder sagt das, was er möchte, in einer Form, die er öffentlich niemals wählen würde. Das ist die Folge der anonymen Internetwelt.
am 29.03.2010 11:14 Uhr
aufgrund der knappen entscheidung bei dieser abstimmung, dass die ig metall eines bisher erreicht hat....die mitarbeiter sind bereits in zwei lager gespalten; die beste voraussetzung, um in zukunft gemeinsam erfolgreich zu arbeiten. wenn das nicht unfrieden stiftet. ist mein kollege bei der gewerkschaft? kann ich dem überhaupt noch was erzählen? die mitarbeiterschaft wird von den gewerkschaftlern, wie in einem schlechten agentenkrimi oder der ehemaligen ddr unterwandert, ausspioniert....ihr schafft euch ein betriebsklima, um das euch wirklich keiner beneidet. frohes arbeiten
Udo Mattheus am 27.03.2010 11:52 Uhr
"Nachhaltige Unternehmensführung und -entwicklung hat nur eine Chance, wenn auf Augenhöhe MitarbeiterInnen und Geschäftsführung an einem Strang ziehen".
Ja,ja - aber die ziehen meist an zwei Enden, wie beim Seilziehen.
am 26.03.2010 23:09 Uhr
Es ist traurig das ein solches Traditionsunternehmen jetzt auf Druck der Gewerkschaft IG-Metall in die Fänge eines Betriebsrates gezwungen wird. Dieser verursacht nur Kosten (z.B. Freigestellte Betriebsräte, die der Produktion fehlen und durch Kollegen die ihre Arbeit mitmachen müssen ersetzt werden). Die Fa. Schunk hat bislang auch ohne Betriebsräte genügend Erfolge Weltweit zu verzeichnen, ob ihr dies weiterhin mit einem Betriebsrat am Bein so gelingt ist halt offen.Dieser Schritt sollte genau Überlegt werden!Ansonsten kann man ja auch seine Produktion in Länder Verlagern wo es nicht erforderlich ist(Polen, Tschechien, Ungarn usw.)Das wäre dann nämlich der nächste Schritt, oder warum Verlagern die meisten Firmen ins Ausland? So denn, fröhliches Wählen
Peter Henschel am 27.03.2010 11:04 Uhr
in das "wirtschaftsfeindliche" Deutschland. Warum, weil nachhaltige UnternehmensfürherInnen schon längst erkannt haben, dass vermeintliche günstigere Rahmenbedingungen eben nicht gegeben sind außer man beschränkt sich auf Lohnkosten und reine Optimierung von Profit.
Nachhaltige Unternehmensführung und -entwicklung hat nur eine Chance, wenn auf Augenhöhe MitarbeiterInnen und Geschäftsführung an einem Strang ziehen.
am 26.03.2010 21:13 Uhr
hätte überhaupt nichts gebracht, da er keinerlei Rechte irgendwelcher Art hat. Die Belegschaft hätte nur Nachteile davon, da der Arbeitgeber seine Willkür genauso witer ausüben kann wie vorher.
am 26.03.2010 21:14 Uhr
natürlich weiter heißen.
am 27.03.2010 00:37 Uhr
Du beschuldigst also die Fa. Schunk der Willkuer,,,
bitte mal Beispiele
aber daran happert es ja - genauso wie Fragen zu benatworten..
am 27.03.2010 10:04 Uhr
des Lesens mächtig ist, dann merkt man eventuell, dass das Pauschal gemeint ist und auf viele bezogen ist. Dem wo der Schuh passt, der soll sich ihn anziehen.
am 31.03.2010 03:31 Uhr
also hab mal etwas Hausaufgaben gemacht.....
bei der Gewerkschaft verdi gibt es auch keinen Betriebsrat,,stutz....sondern dort sind Mitarbeiter bei der VGB organisiert....den Laden kennst Du bestimmt..und siehe da Verdi hat auch Leute in der Berliner Zentrale entlassen..und nun kommt der Hammer: es gab eine Zeit, da mussten die Angestellten von verdi 5% Lohnverzicht als Darlehen an die Gewerkschaft "abtreten" und 5% Lohnverzicht akzeptieren bei gleicherzeitiger Kuerzung der Arbeitszaeit ...also nicht gleicher ZLohn bei weniger Arbeit, was sich die Gewerkschaften auf die Fahnen schreiben,bloss fuer ihre eigenen Angestellten gilt das offenbar nicht...
und Unmut kam dann auf, als sich der Vorsitzende eine"ueberdurchschnittliche Gehaltserhoehung" gegoennt hay.....
rot macht blind
am 27.03.2010 10:18 Uhr
....also die Firma Schunk hat den Ruf ein sehr erfolgreiches Unternehmen zu sein dass seine Belegschaft immer sehr gut behandelt hat und dazu auch noch überdurchschnittlich gut bezahlt. Es hat eigentlich keinen Grund gegeben dass sich die IGM dort reindrückt. Hier ging es einfach nur um Beitragszahler. Und ich bin mir sicher dass das Klima zwischen GL und Belegschaft in Zukunft eher abkühlt was nur zum Nachteil der Belegschaft sein kann!
am 28.03.2010 19:57 Uhr
@Frosti:
"dazu auch noch überdurchschnittlich gut bezahlt."
Woher hast du diese Information denn bitte?
am 26.03.2010 20:52 Uhr
Und wieder hat die IGM ein paar Mitglieder gefunden die zahlen, der Rest interessiert sie doch eh nicht. Für was soll eine Betriebsrat gut sein, er koste unnötig Geld und blockiert spontane Entscheidungen die für Unternemen einfach wichtig sind weil jeder Mist nun ersteinmal sinnlos diskutiert werden muss......
Ein Vertrauensrat wäre für alle beteiligten angenehmer gewesen, dann hätte man jetzt nicht eine Gewerkschaft im Haus die außer Unternehmen blockieren und Machtkämpfe austragen nichts im Sinn hat und in schlechten Zeite ein Unternehmen durch sinnlose Streiks eine Menge Geld kosten was in so einer Situation wesentlich sinnvoller eingesetzt werden kann. Armer Schunk..........
am 27.03.2010 07:29 Uhr
Erkläre mir bitte wie du dir diesen Vertrauensrat vorstellst, damit ich dir den hintergrund erklären kann warum die Belegschaft nicht in Euphorie verfallen ist.
am 27.03.2010 10:11 Uhr
Ein VR kann die selben Funktionen erfüllen wie ein BR, der Unterschied ist dass er keine Gewerkschaft im Rücken hat die ihm helfen kann Druck aufzubauen. Wenn man einen Vernünftigen VR hat, läuft das Zusammenspiel zwischen GL und Belegschaft wesentlich besser ab wie mit einem BR der meist nur auf Macht aus ist und übertriebene Forderung stellt, was ein Unternehmen unnötiges Geld kostet.
am 27.03.2010 10:31 Uhr
Soviel zum Thema Machtgeil der IGM
Einfach nur Machtgeil
http://www.stimme.de/hohenlohe/wirtschaft/sonstige;art17654,1800596[/url]
Hier kannman sehr gut herauslesen um was es der IGM geht, ich kann nicht erkennen das es hier ums Wohl der Belegschaft geht
am 27.03.2010 11:11 Uhr
hat keinerlei Rechte, er kann sich auf keine gesetzliche Grundlage stützen. Er befindet sich quasi im rechtlosen Raum.
am 27.03.2010 14:43 Uhr
Ein VR sollte nicht von der Geschäftsleitung im Voraus ausgesucht werden wenn es Glaubwürdig sein möchte. Es kann nicht sein das man seine Mitarbeiter zusammen trommelt und vorher schon mal bestimmt wer Kandidieren soll, damit bloß nichts schiefläuft. Die Krönung ist halt das sie Rechtsvertreter dieses VR durch die Kanzlei des Schwiegersohnes abgedeckt werden soll. Würden sie diesem Rat zustimmen?
am 28.03.2010 14:10 Uhr
Der VR sollte natürlich frei gewählt werden und nicht bestimmt. Ich arbeite in einer Firma mit VR und hier konnte sich jeder zur Wahl eintragen und dann mussten alle MA an der Wahl teilnehmen die ebenfalls von einem frei gewählten Wahlrat überwacht und ausgezäht wurde. Und wir fahren sehr gut mit dem VR! Wenn ich das vergleiche mit meinem vorherigen AG wo es einen BR gab, muss ich sagen es ist ein Unterschied zwischen Tag und Nacht, ich würde mich jeder Zeit wieder für einen VR und gegen einen BR aussprechen! Den ein BR kann durch übertriebene Forderungen ein Unternehmen sehr stark in seiner Entwicklung einbremsen und somit zum Nachteil aller werden und das schlimme ist auch noch, die Damen und Herren eines BR sind meist auch noch der Meinung sie hätten Ahnung wie man ein Unternehmen führen muss und DAS ist ein riesen Irrtum. Aber das ist nur meine eigene Erfahrung und Meinung! Wegen mir könnten alle GW aufgelöst werden, den die Rechte aller sind soweiso im BGB festgeschrieben und um die einzufordern benötigt man keinen BR oder GW
am 28.03.2010 19:08 Uhr
Deine Bedenken sind vollkommen berechtigt, aber dieses Unternehmen ist doch gar nicht daran interessiert seinen Mitarbeiter mitsprache Recht zu geben. Es ist ein Art Kastengesetz das dort herrscht. Es ist auch so das vor der Krise über hundert Mitarbeiter gekündigt haben weil es ihnen zuviel wurde. Man muss die Dinge individuell beurteilen und im fall Schunk wäre ein VR eine Marionette der herrschende Kaste im Betrieb.