Assenheimer kauft Autohaus Söhner

  
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Heilbronn - Der Mercedes-Händler Assenheimer-Mulfinger übernimmt zum 1. Juli das Sinsheimer Autohaus Söhner mit Standorten in Bad Rappenau und Eppingen. Der Geschäftsbetrieb wird von der neu gegründeten Firma Assenheimer + Mulfinger Rhein-Neckar weitergeführt.

Heilbronn - Der Mercedes-Händler Assenheimer-Mulfinger übernimmt zum 1. Juli das Sinsheimer Autohaus Söhner mit Standorten in Bad Rappenau und Eppingen. Der Geschäftsbetrieb wird von der neu gegründeten Firma Assenheimer + Mulfinger Rhein-Neckar weitergeführt. Alle 73 Söhner-Mitarbeiter sollen ihre Arbeitsplätze behalten, sagt Assenheimer-Geschäftsführer Marcel Stadtmüller.

Das Heilbronner Unternehmen, das an fünf Standorten knapp 300 Mitarbeiter beschäftigt, will die Söhner-Standorte modernisieren. "Vor allem in Sinsheim und Bad Rappenau stehen größere Investitionen an", weiß Stadtmüller. "Wir sehen das Gebiet aber als attraktiven Markt." Söhner war als kleinerer Händler unter Druck geraten. Der als Fiat-Händler gegründete Betrieb verkauft seit 1961 Mercedes-Fahrzeuge. Zuletzt sei das Geschäft durch den Einbruch des Automarkts und hohe Investitionen immer schwieriger geworden.

Während Assenheimer pro Jahr insgesamt 4000 neue und gebrauchte Fahrzeuge verkauft, seien es bei Söhner 550 gewesen. "Wir haben in unserem Betrieb 130 Vorführwagen. Das ist für ein Unternehmen der Größenordnung von Söhner nicht darstellbar", so Stadtmüller.

Wolfgang Söhner, der die Geschicke des Unternehmens bisher leitete, suchte deswegen zusammen mit der Daimler AG das Gespräch mit den Heilbronnern, was jetzt zur Übernahme des Betriebs führte. "Wir haben alles so vereinbart, dass die Kunden keine Nachteile haben werden", sagt er. Assenheimer verfolge eine Vorwärtsstrategie. "Sonst hätten wir das nicht gemacht. Es ist der richtige Partner, und unser Lebenswerk bleibt erhalten." mfd

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