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Stuttgart (dpa)

Takkt stellt Topdeq-Gruppe ein und rechnet mit Umsatzrückgang

  
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Der Büromöbel-Ausstatter Takkt schließt seine Designmöbel-Versender Topdeq. Wegen der anhaltenden Verluste der Gruppe, werde das operative Geschäft schrittweise eingestellt, teilte die im SDAX notierte Gesellschaft am Freitag mit.

Dadurch würden einmalige Kosten in Höhe von insgesamt sechs bis acht Millionen Euro erwartet, zwei Drittel davon werden 2013 anfallen. Topdeq hat nach Angaben eines Sprechers 150 Beschäftigte. Wieviele davon von dem Stellenabbau betroffen sind, sei noch unklar. Es liefen Verhandlungen über einen Sozialplan. Insgesamt hat der Takkt-Konzern mehr als 2500 Beschäftigte.

Takkt hatte im dritten Quartal seinen Umsatz um 0,1 Prozent gesteigert. Das war weniger als erwartet. Grund dafür seien die langsamere Erholung der Konjunktur in Europa und das schwache Geschäft mit den USA. Ausführliche Zahlen legt Takkt erst Ende Oktober vor. Für das Gesamtjahr geht der Versandhändler nun von einem Umsatzrückgang von drei Prozent aus. Ursprünglich hatte Takkt mit einem Wachstum aus eigener Kraft von ein bis drei Prozent gerechnet. Takkt wird wie der Pharmagroßhändler Celesio von der Metro-Mutter Haniel kontrolliert.

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