Alcan Singen streicht 170 Arbeitsplätze
Der Aluminiumverarbeiter Alcan Singen baut 170 Stellen ab und will so Kosten sparen und seine Wettbewerbsfähigkeit steigern. 80 Arbeitsplätze in der Verwaltung und 90 in der Produktion seien davon in den kommenden zwei Jahren betroffen, teilte das

Unternehmen am Donnerstag in Singen (Kreis Konstanz) mit. In Gesprächen mit dem Betriebsrat soll nun erreicht werden, betriebsbedingte Kündigungen - soweit möglich - gering zu halten.
Zudem soll das Werk mit elf Millionen Euro Investitionen modernisiert werden - unter anderem durch eine neue Presslinie. Dies könne nur finanziert werden, indem die Arbeitszeit in den nächsten vier Jahren um zehn Prozent erhöht werde. Alcan Singen hatte bis Ende 2010 zum Bergbaukonzern Rio Tinto gehört. Seit Anfang des Jahres ist es Teil von Alcan EP mit Sitz in Paris und rund 9000 Mitarbeitern. Davon arbeiten bislang 1600 im größten Werk in Singen, das nach eigenen Angaben 2010 rund 738 Millionen Euro umsetzte.
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