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Millionengehälter in Baden-Württemberg – die Topverdiener der Dax-Unternehmen

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12 Millionen Euro und mehr: Einige Topverdiener in Baden-Württemberg konnten sich 2024 über ein sattes Einkommen freuen. Ein Ranking zeigt, wer bei den DAX-Unternehmen vorne liegt. 

Von red und dpa

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Bei Europas führendem Softwareunternehmen SAP hat es 2024 gebrummt. Die Autobauer hingegen bekamen die schwache Konjunktur zu spüren. Entsprechend gut fiel die Vergütung des SAP-Chefs aus. Aber auch die Vorstandsvorsitzenden von Mercedes-Benz, Porsche und Daimler Truck verdienten weiterhin ordentlich. 

Platz 1: Christian Klein, SAP, rund 19 Millionen Euro

SAP-Vorstandschef Christian Klein hat 2024 deutlich von den guten Geschäften des Softwarekonzerns profitiert. Der Manager verdiente im vergangenen Jahr fast 19 Millionen Euro, wie aus dem Vergütungsbericht von SAP hervorgeht. Das war mehr als zweieinhalbmal so viel wie 2023. Damals hatte Klein rund 7,2 Millionen Euro erhalten. Der 44-Jährige gehört damit zu den bestbezahlten Managern in Deutschland. 

Christian Klein, Vorstandsvorsitzender des Softwarekonzerns SAP, während einer Bilanzpressekonferenz.
Christian Klein, Vorstandsvorsitzender des Softwarekonzerns SAP, während einer Bilanzpressekonferenz.  Foto: Uwe Anspach

Platz 2: Ola Källenius, Mercedes-Benz, rund 12,5 Millionen Euro

Mercedes-Benz-Chef Ola Källenius erhielt im Jahr 2024 eine Gesamtvergütung von 12,488 Millionen Euro, wie aus dem Vergütungsbericht des Autobauers hervorgeht. Im Jahr zuvor bekam der Top-Manager noch etwas mehr. Da betrug die Gesamtvergütung 12,744 Millionen Euro. Trotz des schwachen Geschäftsjahrs musste der Vorstandschef nur geringe Einbußen bei seiner Bezahlung hinnehmen. Die Marke mit dem Stern hatte 2024 einen Gewinneinbruch verbucht. Die Folge: Die Kosten sollen gesenkt werden.

Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Mercedes-Benz Group AG, steht vor der Jahres-Pressekonferenz vor einem Logo des Autoherstellers Mercedes-Benz.
Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Mercedes-Benz Group AG, steht vor der Jahres-Pressekonferenz vor einem Logo des Autoherstellers Mercedes-Benz.  Foto: Bernd Weißbrod

Platz 3: Oliver Blume, VW und Porsche, rund 10,35 Millionen Euro

Volkswagen- und Porsche-Chef Oliver Blume hat im vergangenen Jahr trotz Gehaltsverzichts mehr verdient. Er erhielt 2024 knapp 10,35 Millionen Euro, wie aus dem Geschäftsbericht des Konzerns hervorgeht. Das sind 6,5 Prozent mehr als im Vorjahr, als es 9,7 Millionen waren. Das Gesamtgehalt setzt sich aus den Bezügen von Volkswagen und der Konzerntochter Porsche zusammen. Blume ist Vorstandschef beider Unternehmen. 

Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG und Porsche AG, steht für Fotoaufnahmen vor Beginn der Jahrespressekonferenz der Volkswagen Group.
Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG und Porsche AG, steht für Fotoaufnahmen vor Beginn der Jahrespressekonferenz der Volkswagen Group.  Foto: Julian Stratenschulte

Blume hatte 2024 wie der gesamte Konzernvorstand auf fünf Prozent seines Fixgehalts bei Volkswagen verzichtet. Entsprechend schrumpfte sein Grundgehalt bei Europas größtem Autobauer von 1,3 Millionen auf 1,235 Millionen Euro. Auch die variable Vergütung bei VW fiel etwas niedriger aus als zuvor. Im Gegenzug wuchs aber sein Gehalt bei Porsche. Beide Autobauer hatten im vergangenen Jahr einen Gewinneinbruch hinnehmen müssen.

Platz 4: Karin Radström, Daimler Truck, 2,85 Millionen Euro

Im Vergleich zu ihren Dax-Kollegen fällt Daimler-Truck-Chefin Karin Radström mit einer Gesamtvergütung von etwas mehr als 2,85 Millionen Euro deutlich zurück. Die in Schweden geborene Managerin steht allerdings erst seit Oktober an der Spitze des Nutzfahrzeugherstellers. Zuvor war sie als Vorstandsmitglied für die Regionen Europa und Lateinamerika und die Marke Mercedes-Benz Lkw verantwortlich. Ihr Vorgänger Martin Daum konnte dagegen etwas mehr als acht Millionen Euro einstreichen, wie aus dem Vergütungsbericht hervorgeht.

Karin Radström, die Vorstandsvorsitzende des Nutzfahrzeugherstellers Daimler Truck, steht vor einer Bilanz-Pressekonferenz vor einer Videoleinwand.
Karin Radström, die Vorstandsvorsitzende des Nutzfahrzeugherstellers Daimler Truck, steht vor einer Bilanz-Pressekonferenz vor einer Videoleinwand.  Foto: Bernd Weißbrod

Die schwierige Wirtschaftslage hatte die Verkäufe von Daimler Truck im vergangenen Jahr sinken lassen. Auch der Gewinn ging zurück. Das Unternehmen hat ein Sparprogramm aufgelegt, um die Kosten bei der zuletzt schwächelnden Lkw-Sparte Mercedes-Benz Trucks in Europa zu senken.

Die Vergütungsberichte der anderen Dax-Unternehmen im Südwesten, des Baustoffherstellers Heidelberg Materials und der Porsche SE, sind bislang nicht veröffentlicht worden.

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