Start-ups: Stadt Heilbronn holt bei Neugründungen auf
2023 gab es in Deutschland weniger Start-up-Gründungen. Baden-Württemberg liegt auf Platz 5. Die Region Heilbronn schneidet insgesamt schlecht ab.

Die Gründungsdynamik in Deutschland hat im vergangenen Jahr nachgelassen. Wie der Startup-Verband mitteilt, wurden 2023 exakt 2489 Start-ups in Deutschland gegründet. Das sind knapp fünf Prozent weniger als im Vorjahr. Die Zahlen liegen damit auf dem Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019.
Start-up-Gründungen in Deutschland: Im laufenden Jahr zieht die Gründungsdynamik wieder an
Im laufenden Jahr zeichnet sich jedoch eine Belebung des Gründergeschehens ab. Wie der Verband der dpa mitteilte, wurden im ersten Halbjahr 2024 1384 junge Unternehmen gegründet, das waren 15 Prozent mehr als im zweiten Halbjahr 2023 und sieben Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2023.
"Der deutliche Anstieg der Neugründungen zeigt, dass der Unternehmergeist in Deutschland stark ist", sagt Helmut Schönenberger, stellvertretender Vorsitzender des Startup-Verbandes.
Berlin und München sind die gründungsstärksten Städte in Deutschland
Im vergangenen Jahr war Berlin die gründungsstärkste Stadt: In der Hauptstadt wurden 12,5 Start-ups pro 100.000 Einwohner gegründet. Es folgen München (12,4), Darmstadt (12,3), Karlsruhe (10) und Heidelberg (8,6). Der Verband betont die Stärke forschungsnaher Gründungsstandorte wie Darmstadt, Karlsruhe oder Heidelberg. Hier schlummerten noch enorme Potenziale in Deutschland.
Die Region Heilbronn schneidet bei Start-up-Gründungen schlecht ab
Die Region Heilbronn spielt im bundesweiten Gründungsgeschehen offensichtlich keine große Rolle. Genaue Zahlen weist der Report nicht aus, ein Blick auf die Deutschlandkarte zeigt aber: Der Landkreis Heilbronn gehörte 2023 zu den Kreisen, in denen 5 bis 9 Start-ups gegründet wurden. In der Stadt Heilbronn und im Hohenlohekreis wurden demnach weniger als fünf Unternehmen gegründet.
Im ersten Halbjahr 2024 hat sich nach Zahlen des Verbandes aber etwas in der Region getan. So liegt die Stadt Heilbronn bei den Neugründungen in Baden-Württemberg mit 6,2 Gründungen pro 100.000 Einwohnern auf Platz vier hinter Heidelberg (11,1), Freiburg (8,0) und Mannheim (8,0). In Hohenlohe gab es dagegen keine Neugründungen, im Landkreis Heilbronn immerhin fünf.
Baden-Württemberg liegt im Ländervergleich bei Gründungen auf Platz 5
Im Länderranking liegen Berlin und Hamburg mit 12,5 beziehungsweise 8,4 Gründungen pro 100.000 Einwohner vorne. Es folgen Bayern (3,6), Hessen (2,9) und Baden-Württemberg (2,7). Schlusslichter sind Mecklenburg-Vorpommern (1,2), Sachsen-Anhalt (0,8) und Thüringen (0,6). Im Bundesdurchschnitt wurden 2023 drei Start-ups pro 100.000 Einwohner gegründet.
Die Bemühungen der Campus Founders in Heilbronn zeigen sich in der Studie noch nicht
Der Verband weist darauf hin, dass meist lokale Hotspots dafür sorgen, dass ein Bundesland gut abschneidet. Als Beispiele werden München, Dresden oder Sachsen genannt. Dagegen sei es in ländlich geprägten Regionen wie etwa dem Hohenlohekreis oder dem Landkreis Heilbronn schwierig, Start-up-Ökosysteme aufzubauen. In der Stadt Heilbronn arbeiten die Campus Founders seit Jahren daran, die Dynamik im regionalen Gründungsgeschehen zu steigern - und das durchaus mit Erfolg, wie einzelne Start-ups immer wieder zeigen. In der Studie des Verbandes schlägt sich das aber noch nicht nieder.
Die Gründungsdynamik in Deutschland hat im vergangenen Jahr nachgelassen. Wie der Startup-Verband mitteilt, wurden 2023 exakt 2489 Start-ups in Deutschland gegründet. Das sind knapp fünf Prozent weniger als im Vorjahr. Die Zahlen liegen damit auf dem Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019.
Im laufenden Jahr zeichnet sich jedoch eine Belebung des Gründergeschehens ab. Wie der Verband der dpa mitteilte, wurden im ersten Halbjahr 2024 1384 junge Unternehmen gegründet, das waren 15 Prozent mehr als im zweiten Halbjahr 2023 und sieben Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2023. "Der deutliche Anstieg der Neugründungen zeigt, dass der Unternehmergeist in Deutschland stark ist", sagt Helmut Schönenberger, stellvertretender Vorsitzender des Startup-Verbandes.
Im vergangenen Jahr war Berlin die gründungsstärkste Stadt: In der Hauptstadt wurden 12,5 Start-ups pro 100.000 Einwohner gegründet. Es folgen München (12,4), Darmstadt (12,3), Karlsruhe (10) und Heidelberg (8,6). Der Verband betont die Stärke forschungsnaher Gründungsstandorte wie Darmstadt, Karlsruhe oder Heidelberg. Hier schlummerten noch enorme Potenziale in Deutschland.
Die Region Heilbronn spielt im bundesweiten Gründungsgeschehen offensichtlich keine große Rolle. Genaue Zahlen weist der Report nicht aus, ein Blick auf die Deutschlandkarte zeigt aber: Der Landkreis Heilbronn gehörte 2023 zu den Kreisen, in denen 5 bis 9 Start-ups gegründet wurden. In der Stadt Heilbronn und im Hohenlohekreis wurden demnach weniger als fünf Unternehmen gegründet.
Im Länderranking liegen Berlin und Hamburg mit 12,5 beziehungsweise 8,4 Gründungen pro 100.000 Einwohner vorne. Es folgen Bayern (3,6), Hessen (2,9) und Baden-Württemberg (2,7). Schlusslichter sind Mecklenburg-Vorpommern (1,2), Sachsen-Anhalt (0,8) und Thüringen (0,6). Im Bundesdurchschnitt wurden 2023 drei Start-ups pro 100.000 Einwohner gegründet.
Der Verband weist darauf hin, dass meist lokale Hotspots dafür sorgen, dass ein Bundesland gut abschneidet. Als Beispiele werden München, Dresden oder Sachsen genannt. Dagegen sei es in ländlich geprägten Regionen wie etwa dem Hohenlohekreis oder dem Landkreis Heilbronn schwierig, Start-up-Ökosysteme aufzubauen. In der Stadt Heilbronn arbeiten die Campus Founders seit Jahren daran, die Dynamik im regionalen Gründungsgeschehen zu steigern - und das durchaus mit Erfolg, wie einzelne Start-ups immer wieder zeigen. In der Studie des Verbandes schlägt sich das zumindest im ersten Halbjahr 2024 nieder.
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