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Solide Lage bei den Salzwerken

  
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Der Heilbronner Rohstoffkonzern hat nach drei Quartalen mehr Umsatz, aber weniger Gewinn erzielt.

Die Wiedereröffnung des Besucherbergwerks Bad Friedrichshall trug zur positiven Umsatzentwicklung bei den Südwestdeutschen Salzwerken bei.
Die Wiedereröffnung des Besucherbergwerks Bad Friedrichshall trug zur positiven Umsatzentwicklung bei den Südwestdeutschen Salzwerken bei.  Foto: Gugau\, Andreas

Die Südwestdeutschen Salzwerke melden einen soliden Verlauf für die ersten drei Quartale des laufenden Geschäftsjahres. Der Umsatz des SWS-Konzerns betrug demnach in den ersten drei Quartalen  253,2 Millionen Euro und lag damit um 3,1 Prozent über dem Wert des Vorjahreszeitraums. Der Umsatz des Segments Salz legte dabei um 1,7 Prozent zu, das Segment Entsorgung um 7,7 Prozent und die übrigen Geschäftsfelder, darunter die Reederei Schwaben und die Besucherbergwerke, um 9,2 Prozent.

Zu warmes Wetter: Rückgang beim Auftausalz

Der Umsatzanstieg im Segment Salz ergab sich im Wesentlichen aus insgesamt höheren Absatzmengen, heißt es in der Quartalsmitteilung. Bei Consumer-, Sorten- und Industriesalz konnten die Umsätze erhöht werden, währed im Bereich Auftausalz wegen der witterungsbedingt geringeren Nachfrage ein Rückgang zu verzeichnen war.

Die Umsätze des Entsorgungsbereichs fielen dank leicht gestiegener Einlagerungsmengen bei moderaten Preiserhöhungen höher aus als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum, hießt es weiter. Der Anstieg der Umsätze innerhalb der sonstigen Segmente entfalle im Wesentlichen auf die Tourismusaktivitäten und dabei vor allem auf die Wiedereröffnung des Besucherbergwerks in Bad Friedrichshall. 

Alles hängt jetzt vom bevorstehenden Winter ab

Das operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern lag mit 26,9 Millionen Euro dennoch unter dem Niveau des Vorjahres, als 31,8 Millionen Euro erzielt wurden. Wie sich der Umsatz, insbesondere im Bereich Auftausalz, auf Jahressicht entwickeln wird, hänge vom weiteren Witterungsverlauf im vierten Quartal ab. Der Vorstand bekräftigte die Prognose, bei durchschnittlichen Witterungsbedingungen im vierten Quartal ein operatives Ergebnis zwischen 30 und 50 Millionen Euro erreichen zu können.

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