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Köln/Lauffen

Lauffener Technologieunternehmen Schunk und DLR intensivieren ihre Zusammenarbeit

  
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Das Technologieunternehmen Schunk und Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt kooperieren im Bereich humanoider Robotik. Ziel ist es, Forschungsergebnisse schnell in industrielle Anwendung zu bringen.

Schunk ist Spezialist für humanoide Roboterhände. Von der Zusammenarbeit mit dem DLR versprechen sich die Lauffener viel.
Schunk ist Spezialist für humanoide Roboterhände. Von der Zusammenarbeit mit dem DLR versprechen sich die Lauffener viel.  Foto: Schunk

Das Technologieunternehmen Schunk und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wollen ihre Zusammenarbeit im Bereich humanoider Robotik weiter ausbauen. Das gaben die beiden Unternehmen auf der Fachmesse German Robotics Conference Mitte März in Köln bekannt. Die Kooperation soll den Technologietransfer in die Industrie beschleunigen und die feinmotorischen Fähigkeiten humanoider Roboterhände für neue Automatisierungsanwendungen voranbringen. Forschungsergebnisse sollen schneller in robuste, industrienahe Lösungen überführt werden.

Schunk und das DLR kooperieren schon seit rund 20 Jahren

Das DLR verfügt am Institut für Robotik und Mechatronik über umfassende Erfahrung in der Entwicklung von Roboterlösungen und arbeitet bereits seit rund 20 Jahren mit dem Lauffener Spann- und Greiftechnikspezialisten Schunk zusammen.. Die DLR-Technologie soll künftig in die neuen modularen humanoiden Roboterhände von Schunk einfließen und für industrielle Anwendungen weiterentwickelt werden. Dadurch lassen sich den Angaben zufolge menschenähnliche Geschicklichkeit und insbesondere feinmotorische Manipulationsfertigkeiten für anspruchsvolle Automatisierungsaufgaben gezielt ausbauen. 

„Wir setzen auf starke Partnerschaften, um Chancen in der Robotik gemeinsam zu erschließen und konsequent in die Anwendung zu bringen – mit Tempo und Fokus“, sagt Timo Gessmann, Technikvorstand Schunk. Die Zusammenführung der jahrzehntelangen mechanischen Kompetenz von Schunk mit moderner Robotikforschung und neuen KI-Technologien setze enormes Innovationspotenzial frei, sagt Gessmann.

Schunk-Technikvorstand Timo Gessmann (links) erklärt Bundesforschungsministerin Dorothee Bär die Zusammenarbeit mit dem DLR.
Schunk-Technikvorstand Timo Gessmann (links) erklärt Bundesforschungsministerin Dorothee Bär die Zusammenarbeit mit dem DLR.  Foto: Schunk

Bei der German Robotics Conference machte sich auch Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) vor Ort ein Bild vom aktuellen Stand der Robotik und tauschte sich mit Schunk-Vertretern darüber aus, welche Rolle Zusammenarbeit und Technologieoffenheit für die Innovationskraft Deutschlands in Robotik und Künstlicher Intelligenz spielen.

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