Schunk eröffnet neues Werk in Mexiko – Weiterer internationaler Standort
Das Unternehmen Schunk aus Lauffen stärkt seine internationale Präsenz. 80 Mitarbeiter werden zunächst am neuen Standort in Santiago de Queretaro beschäftigt sein – es dürften noch mehr werden.

Der Spann- und Greiftechnikspezialist Schunk baut seine internationale Präsenz aus. Ende August hat das Lauffener Familienunternehmen sein neues Werk in Mexiko eröffnet. An der Eröffnungsfeier nahmen 350 Gäste teil. In Santiago de Queretaro, etwa 200 Kilometer nördlich von Mexiko-Stadt, verfügt Schunk nun über eigenen Montage- und Fertigungskapazitäten.
Das Gebäude liegt im Hightech-Zentrum Parque Tecnologico Innovacion und hat eine Grundfläche von rund 5000 Quadratmetern. Mit der Montage und Produktion der wichtigsten Komponenten und Applikationen will Schunk den regionalen und lokalen Kunden spezifische Lösungen und kurze Lieferzeiten bieten.

Außerdem werden am neuen Standort die Engineering-Kapazitäten erweitert und das Applikationszentrum Colab für Automatisierungstechnik und Nutzentrenntechnik in Betrieb genommen. Dort können Kunden mit Unterstützung der Schunk-Experten ihre Automatisierungslösungen testen. "So gewinnen sie schon in einem frühen Investitionsstadium Sicherheit in ihrer Entscheidung", teilt Schunk mit.
Schunk rechnet in Mexiko mit deutlichem Wachstum
"Wir können nun besonders reaktionsschnell die Bedürfnisse der Kunden auf dem gesamten amerikanischen Kontinent bedienen", sagt Marcos Sepulveda, General Manager von Schunk Mexiko. Er rechnet künftig mit einem höheren Bedarf an kundenspezifischen Aufträgen, die man nun deutlich schneller und besser erledigen könne.
Im neuen Werk in Santiago de Queretaro werden 80 Mitarbeiter tätig sein. Um die erwartete starke Nachfrage auf dem lokalen Markt bedienen zu können, rechnet das Unternehmen mit einem schnellen Wachstum bei den Mitarbeitern in den kommenden Jahren.
"Der strategische Ausbau in Mexiko stärkt nicht nur unsere globale Präsenz, sondern auch die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens", betont CEO Kristina Schunk. "Wie in anderen regionalen Märkten setzen wir in Mexiko darauf, Hand in Hand ein Netzwerk von Partnern aufzubauen, mit denen wir unsere Kunden optimal bedienen", sagt Schunk.
Schunk ist jetzt mit neun Produktionsstandorten international vertreten
Das Lauffener Familienunternehmen ist nun mit neun Produktionswerken und 34 eigenen Ländergesellschaften international unterwegs. In Deutschland produziert Schunk am Hauptsitz in Lauffen, in Brackenheim-Hausen, in Cleebronn, in Mengen und in St. Georgien. Dazu kommen die Werke in der Schweiz (Aadorf), Italien (Caravaggio), USA (Morrisville) und nun Mexiko. Die Schunk-Gruppe beschäftigt rund 3700 Mitarbeiter, der Umsatz lag 2023 bei rund 580 Millionen Euro.
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