Schubert glänzt erneut mit Umsatzrekord
Verpackungsmaschinenhersteller steigert die Gesamtleistung im vierten Jahr in Folge. Innovationen spielen bei Schubert eine zentrale Rolle.

Der Crailsheimer Verpackungsmaschinenhersteller Schubert setzt seinen Wachstumskurs fort. Wie das Familienunternehmen mitteilt, konnte der Umsatz im Geschäftsjahr 2024 um 5,3 Prozent auf 421 Millionen Euro gesteigert werden. Damit gelang Schubert trotz der schwächelnden Konjunktur im deutschen Maschinen- und Anlagenbau das vierte Wachstumsjahr in Folge. Das Unternehmen führt dies auf digitale Innovation, eine starke Marke und erweiterten Service zurück.
Schubert will seinen Kunden einen echten Mehrwert bieten
„Einmal mehr haben wir damit einen neuen Spitzenwert erreicht“, freut sich Marcel Kiessling, Geschäftsführer Vertrieb und Service bei Schubert. „Die Zuwachsraten lagen über dem rückläufigen Branchendurchschnitt der deutschen Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinenproduzenten“, ergänzt der kaufmännische Geschäftsführer Peter Gabriel. Das starke Ergebnis mache deutlich, dass die technologischen Innovationen, das breite Serviceangebot und das internationale Team von Schubert den Kunden einen echten Mehrwert bieten, sagt er.

Neben dem Unternehmenssitz in Crailsheim hat Schubert Standorte in Neuhausen ob Eck (Landkreis Tutzingen), Bartholomä (Ostalbkreis), Birmingham (Großbritannien), Charlotte (USA) und Toronto (Kanada). Das Unternehmen beschäftigt weltweit 1807 Mitarbeiter, davon 1466 in Crailsheim. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs von 8,1 Prozent in Crailsheim und 6,2 Prozent weltweit.
Schubert macht 79 Prozent des Umsatzes im Ausland
79 Prozent seines Umsatzes erwirtschaftet Schubert im Ausland. Der Fokus liegt auf roboterbasierten Toploading-Verpackungsmaschinen, mit denen Kunden aus der Lebensmittelbranche, Pharmaindustrie oder Kosmetikbranche oder Hersteller von technischen Artikeln ihre Produkte verpacken. Dabei setzt das Unternehmen immer wieder auf Innovationen. Erst kürzlich hat Schubert einen kollaborativen Roboter zur Serienreife gebracht, der die Kunden beim Picken und Ablegen unterschiedlicher Produkte unterstützt. „Dank KI-basierte Kameratechnologie erzielt er selbst bei ungeordneten Objekten hohe Taktzeiten – ein Meilenstein für wirtschaftliche Verpackungsprozesse“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Ralf Schubert. Zum Erfolg beigetragen haben laut Schubert auch nachhaltige Verpackungslösungen und die strategische Beratung in der Verpackungsentwicklung.
Angesichts der Erfolge in den zurückliegenden Jahren und dem hohen Auftragsbestand, blickt die Schubert-Geschäftsführung optimistisch in die Zukunft. Der Wachstumskurs soll auch 2025 fortgesetzt werden.
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