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Regionaler Arbeitsmarkt am Scheideweg

  
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Noch ist die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Unterland und in Hohenlohe robust. Doch das wird sich ändern, wenn nicht bald politische Entlastungsmaßnahmen für die Wirtschaft kommen, meint unser Autor.

Noch ist unklar, wohin die Reise auf dem regionalen Arbeitsmarkt geht.
Noch ist unklar, wohin die Reise auf dem regionalen Arbeitsmarkt geht.  Foto: Jan Woitas

3,7 Prozent in Hohenlohe, 4,8 Prozent im Unterland - die aktuellen Arbeitslosenquoten in der Region können sich sehen lassen. Angesichts der Rezession und der in der Wirtschaft weit verbreiteten Unsicherheit erweist sich der Arbeitsmarkt in Heilbronn-Franken als erstaunlich robust. 

Kurzarbeit nimmt zu, die Zahl der offenen Stellen sinkt

Allerdings sollten die Warnsignale ernst genommen werden. Die Anmeldungen zur Kurzarbeit nehmen zu, die Zahl der gemeldeten offenen Stellen nimmt insgesamt ab. Wenn die verlängerte Kurzarbeit ausläuft, steigt die Gefahr, dass Unternehmen verstärkt zu Stellenstreichungen greifen. Zumindest, wenn bis dahin nicht die Zuversicht zurückkehrt.

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Es fehlt an dringend benötigten Aufbruchsignalen

Ob das gelingt, ist völlig offen. Denn auch wenn sich die regionale Wirtschaft bisher insgesamt ordentlich durch das Konjunkturtal bewegt, sind längst noch keine Aufbruchsignale zu erkennen. Während US-Präsident Donald Trump den internationalen Handel durcheinanderwirbelt, blickt die Wirtschaft hierzulande auf die Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD.

Kommen die versprochenen Entlastungsmaßnahmen schnell, werden die Unternehmen wieder Zuversicht schöpfen und investieren. Leisten sich die potenziellen Koalitionspartner eine Hängepartie, werden die schlechten Nachrichten aus der regionalen Wirtschaft zunehmen. Das würde sich auch auf den bislang so stabilen Arbeitsmarkt negativ auswirken.

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