R. Stahl mit besserem Konzernergebnis als erwartet
Explosionsschutzspezialist übertrifft beim Ergebnis für 2025 die eigene Prognose. Allerdings hatte R. Stahl die Erwartungen im Juli nach unten angepasst. Die Ursache ist zudem nicht von nachhaltiger Natur.

Nach vorläufigen Zahlen hat der Explosionsschutzspezialist R. Stahl 2025 ein besseres Ergebnis eingefahren als erwartet. Wie das börsennotierte Unternehmen aus Hohenlohe am Montag bekanntgab, liegt das Ebitda mit 34,4 Millionen Euro über der Prognose. Ursprünglich hatten die Waldenburger mit einem Konzernergebnis zwischen 25 und 30 Millionen gerechnet. Allerdings hatte das Unternehmen seine Prognose im Juli nach unten angepasst.
Der Umsatz dagegen wird bei 313 Millionen Euro liegen – und damit hinter den Erwartungen zurückbleiben. Die Waldenburger hatten für das Geschäftsjahr 2025 eigentlich mit 320 bis 330 Millionen Euro Umsatz gerechnet. Das heißt auch: Gründe für das bessere Konzernergebnis sind nicht die Umsätze. Darauf weist auch R. Stahl hin, das in Claus Bischoff seit Anfang des Jahres einen neuen Vorstandsvorsitzenden hat.
R. Stahl: Das positive Ergebnis spiegelt nicht die Unternehmensentwicklung wider
Vielmehr sei das über den Erwartungen liegende Ebitda auf positive Einmaleffekte sowie einen zum Jahresende hin kurzfristig erhöhten Umsatz – vor allem im vor allem im Dezember 2025 – zurückzuführen. „Die außerordentlich positive Entwicklung im vierten Quartal 2025 kann nicht auf die kommenden Quartale fortgeschrieben werden und spiegelt nicht die aktuelle Unternehmensentwicklung von R. Stahl wider“, teilt das Unternehmen entsprechend mit.
Bedingt durch das bessere Ergebnis habe auch die Eigenkapitalquote im Geschäftsjahr 2025 einen leichten Anstieg verzeichnet. Im Juli 2025 war das Unternehmen von einem leichten Rückgang ausgegangen.
Kommentare öffnen
Stimme.de
Kommentare