Heilbronner Firma Berberich stellt Weichen für die Zukunft – Umbau in Geschäftsführung
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Niklas Eren wird Geschäftsführer beim Papiergroßhändler Berberich und peilt trotz des schwierigen Branchenumfelds weiteres Wachstum an. Die Heilbronner wollen in der Nische punkten.
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Das Traditionsunternehmen Carl Berberich hat die Weichen für die Zukunft gestellt. Niklas Eren, der Sohn von Eva Berberich-Martini, ist in die Geschäftsführung des Heilbronner Papierhändlers eingetreten. Der 29-Jährige leitet das Unternehmen künftig gemeinsam mit Geschäftsführer Karsten Knodel. Der langjährige Geschäftsführer Heinz König bleibt dem Unternehmen als Berater erhalten.
Heilbronner Papiergroßhändler Berberich in siebter Generation in Familienbesitz
„Ich bin sehr froh, dass wir auch weiterhin auf seine Erfahrung und Netzwerke zurückgreifen können“, sagt Niklas Eren. Der Betriebswirt freut sich auf die Herausforderung, das Familienunternehmen in mittlerweile siebter Generation leiten zu dürfen. „Das ist eine Herzensangelegenheit, die Familiennachfolge in Unternehmen ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr“, sagt Eren.
In Erens Nachbarbüro in der Sichererstraße sitzt seine Mutter Eva Berberich-Martini, die die Carl Berberich Holding leitet. Der innerfamiliäre Austausch im Unternehmen ist also gewährleistet.
Heilbronner Unternehmen Berberich
Das Unternehmen wurde 1863 von Carl Berberich in Heilbronn gegründet. Heute gibt es die beiden Geschäftsbereiche Berberich Papier und Berberich Systems. Berberich Papier vertreibt verschiedene Papier- und Kartonsorten, grafische Papiere, Büropapiere, Briefhüllen und Verpackungsmaterial. Berberich Systems bietet Ordner und Ordnersysteme, Register, Mappen sowie Verpackungen an. Zweigniederlassungen und Verkaufsbüros befinden sich in Abstatt, Ottobrunn, Hofheim-Wallau, Langenfeld, Hannover, Thalgau (Österreich) und Wiener Neudorf (Österreich). Berberich beschäftigt 350 Mitarbeiter, davon 50 in der Zentrale in Heilbronn und 50 in Abstatt, wo Berberich Systems angesiedelt ist. Zuletzt wurden 15 zusätzliche Mitarbeiter eingestellt, berichtet Geschäftsführer Niklas Eren.
Niklas Eren teilt sich die Geschäftsführung bei Berberich mit Karsten Knodel
Das operative Geschäft wird Eren gemeinsam mit Karsten Knodel verantworten, der seit 2022 Geschäftsführer bei dem Papiergroßhändler ist. „Das Tandem passt sehr gut“, sagt Eren. Während Knodel weiterhin für die Bereiche Logistik, IT, Marketing und Personal zuständig ist, kümmert sich Eren um den Vertrieb, den Einkauf und die Digitalisierung bei Berberich. Vor allem intern will der neue Geschäftsführer die Digitalisierung und Automatisierung vorantreiben, um die Effizienz im Unternehmen zu erhöhen.
Eva Berberich Martini leitet die Carl Berberich Holding, ihr Sohn Niklas Eren ist nun Geschäftsführer der Carl Berberich GmbH.
Foto: Carl Berberich GmbH
Die Herausforderungen für das Heilbronner Traditionsunternehmen sind groß. Denn der klassische Papierhandel ist seit Jahren rückläufig, immer mehr Druckereien gehen pleite oder werden nicht mehr weitergeführt. Auch im Zeitungs- und Zeitschriftengeschäft sind die goldenen Zeiten vorbei, der Trend geht eher weg vom Papier hin zu digitalen Lösungen. „Der Kuchen wird kleiner, da muss man sich etwas einfallen lassen“, kommentiert Eren diese Entwicklung. Berberich setzt daher gezielt auf Nischen. Hochwertige Verpackungen oder Mailings für Unternehmen gehören dazu, auch die Papierberatung wird immer wichtiger. „Wir beraten die Kunden und liefern dann das entsprechende Papier“, sagt Eren, der in diesem Bereich viel Potenzial sieht.
Als Mittelständler setzt Heilbronner Papiergroßhändler Berberich auf kurze Wege
Einen Vorteil sieht der Geschäftsführer darin, dass Berberich als Mittelständler schnell und flexibel auf Markt- und Kundenanforderungen reagieren könne. Zudem habe das Unternehmen eine gesunde finanzielle Basis und sei damit gut für die Zukunft aufgestellt. Aktuell sei die Auftragslage sehr gut, berichtet Eren. Nach der Corona-Delle habe das Geschäft seit 2022 wieder angezogen - nicht zuletzt, weil die Unternehmen wieder verstärkt in Werbung und Marketing investiert haben. „Wir konnten zuletzt unseren Umsatz und unseren Marktanteil steigern“, berichtet der Geschäftsführer.
Für das laufende Jahr peilt Eren weiteres Wachstum an und hofft dabei auf ein Wiederanspringen der Konjunktur. „Unser Geschäft ist nach wie vor konjunkturabhängig.“ Echte Planungssicherheit gebe es derzeit nicht, die Ziele müssten immer wieder angepasst werden, sagt Eren. Eines steht für den 29-Jährigen aber fest: „Papier wird auch in Zukunft bleiben.“
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