Lidl ist in der Schweiz seit 2009 vertreten. Inzwischen werden dort etwa 180 Filialen betrieben.
Lidl sponsert Bernhardiner-Park in der Schweiz – „erfüllt uns mit Stolz“
Dass Lidl Sportvereine und -veranstaltungen unterstützt, ist schon seit Jahren gängige Praxis. Nun wagt sich der Discountriese auf ein neues Terrain.
Radsport, Handball, Fußball: Lidl ist mit Bandenwerbung, Teamsponsoring und Namenspatenschaften bereits breit in der Öffentlichkeit vertreten. Unter anderem die Neckarsulmer Handballerinnen profitieren davon, die Heilbronner Eishockeyspieler, die Deutschlandtour der Radfahrer und die Fußball-EM.
Dass nun auch noch die legendären Bernhardiner-Hunde gefördert werden, genauer gesagt der Themenpark Barryland im Schweizer Wallis, hat einen besonderen Grund.
Lidl Schweiz unterstützt den Bernhardiner-Themenpark Barryland
Vor wenigen Wochen erst wurde die Einrichtung rund um die Rettungshunde in der Ortschaft Martigny nach einer zwei Jahre dauernden Neugestaltung feierlich eingeweiht. In fünf interaktiven Themenwelten bietet der Park nun Erlebnisse rund um die Geschichte und die Mythen der Bernhardiner.
„Die Partnerschaft mit Lidl Schweiz, einem publikumsnahen Schwergewicht im Handel, erfüllt uns mit Stolz und eröffnet neue Möglichkeiten, die Faszination des Bernhardiners einem breiten Publikum näherzubringen“, sagt Alexandra Burgdorf, Leiterin Kommunikation & Fundraising der Fondation Barry.
Fünf neue Themenwelten: Was Lidl mit dem Bernhardiner plant
Die vierjährige Zusammenarbeit bietet Lidl Schweiz zunächst einmal eine prominente Logopräsenz im Park. Doch der Bernhardiner soll für den Einzelhändler bald eine noch größere Rolle spielen, kündigt dessen Schweizer Sponsoring-Leiter Nicolas Cadonau an. Denn die im Frühjahr eingeführte Marke „Qualité Suisse“ werde in der Themenwelt „Barry Star“ eine wichtige Rolle spielen und mit einem Werbespot für die Vielfalt und Qualität Schweizer Produkte werben.
„Mit Barryland verbindet uns weit mehr als nur ein Logo im Park. Diese Partnerschaft untermauert die neue Verbindung des Bernhardiners mit Lidl Schweiz“, sagt er. In den kommenden Monaten werde es weitere Aktionen geben. Bereits jetzt ist eine Lokomotive, gestaltet mit dem Logo der neuen Eigenmarke und dem Bernhardiner, im Land unterwegs.
Warum die Bernhardiner einen Themenpark bekommen haben
Die Wurzeln des Barrylands liegen in einem Museum, das als Teil der offiziellen Bernhardiner-Zuchtstation eingerichtet wurde. Die großen Hunde gehen zurück auf Züchtungen des Ordens vom Großen St. Bernhard, dessen Hospiz am Pilgerweg von Canterbury nach Rom lag, der an dieser Stelle einen Übergang über den Pass erforderlich machte. Etwa seit dem 17. Jahrhundert wurden Bernhardiner beim Hospiz gehalten und halfen den Mönchen beim Aufspüren vermisster Pilger, die wegen Lawinen oder schlechten Wetters vermisst wurden.
2004 teilte der Orden mit, dass er die Zucht einstellen müsse, woraufhin 2005 die Stiftung „Barry du Grand-Saint-Bernard“ einsprang und parallel das Museum einrichtete, das schließlich seit 2023 zu einem Themenpark auf 2,2 Hektar Fläche umgebaut wurde. Namensgeber Barry lebte von 1800 bis 1812 im Hospiz. Er allein soll mehr als 40 Menschen gerettet haben.

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