Konjunktur in Heilbronn-Franken – Aufschwung in Trippelschritten
Die Bundesregierung tut zu wenig, um die Wirtschaft wieder ins Rollen zu bringen, meint unser Kommentator.

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Das gilt auch für die regionale Wirtschaft, die sich nur langsam aus dem jahrelangen Tief befreien kann.
Nachdem die Handwerkskammer Heilbronn-Franken in der vergangenen Woche bei der Vorlage ihres Konjunkturberichts nur wenig Zuversicht verbreitete, klingen die Botschaften der IHK nicht viel besser. Von einem Hoffnungsschimmer spricht Hauptgeschäftsführerin Elke Döring, den sehnlichst erhofften Aufschwung kann sie freilich weiterhin nicht erkennen.
Immerhin: Die Talsohle scheint durchschritten
Immerhin verdichten sich nicht nur in der Region, sondern in ganz Deutschland die Anzeichen, dass die Talsohle endlich durchschritten ist. Es geht aufwärts, wenn auch nur in Trippelschritten. Und die Wirtschaftsvertreter meinen auch zu wissen, warum es nicht schneller geht.
Die Bundesregierung schafft es einfach nicht, eine Aufbruchstimmung zu erzeugen, die Investitionen in den Standort wieder lohnenswert erscheinen lassen und Wachstum forcieren.
Die Wirtschaftsministerin setzt falsche Prioritäten
Jüngstes Beispiel: Statt Energie endlich auf breiter Front zu verbilligen, will Wirtschaftsministerin Katherina Reiche lieber den Ausbau der Erneuerbaren ausbremsen.
Geholfen ist damit weder der Wirtschaft noch der Umwelt. Und die großen Reformen, die alle fordern, werden regelmäßigen im politischen Klein-Klein zerredet. So wird das nichts mit dem Aufschwung.
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