Der Reiseveranstalter We-Flytour hat seinen Sitz in Heilbronn und wurde im September 2023 mit einem Schwerpunkt auf Türkeireisen gegründet. We-Flytour gehört zur AAH Management Company S.A. aus Luxemburg und bietet vor allem Pauschalreisen und Hotel-Angebote an.
Heilbronner Reiseveranstalter We-Flytour insolvent – rund 1.500 Reisende betroffen
Der Heilbronner Reiseveranstalter We-Flytour wird in der kommenden Woche Insolvenz anmelden. Das trifft besonders Urlauber in der Türkei und in Ägypten.
Der Heilbronner Reiseveranstalter We-Flytour wird am Dienstag, 26. November, Insolvenz anmelden. Das bestätigt Geschäftsführer Aydin Ata gegenüber der "Heilbronner Stimme". Rund 1.500 Reisende, vor allem in der Türkei und in Ägypten, sind davon betroffen. Zudem sollen alle Reisen mit Reisebeginn bis einschließlich 26. November, die noch nicht angetreten wurden, storniert werden.
Rund 1.500 Reisende betroffen: Heilbronner Reiseveranstalter We-Flytour insolvent
Alle Reisende, die eine Pauschalreisen bei der Heilbronner We-Flytour GmbH gebucht haben, sind laut "Deutschen Reiseversicherungsfonds" (DRSF) jedoch abgesichert. So will der DRSF Reisenden "eine sichere Heimreise oder die Fortsetzung des Urlaubs" ermöglichen.
Das gilt auch für Kunden, deren Reise durch We-Flytour storniert wurde. Nach eigenen Angaben will sich der DRSF um die Erstattung geleisteter Zahlungen kümmern.
Heilbronner Reiseveranstalter We-Flytour insolvent – hier erhalten Kunden Hilfe
We-Flytour-Kunden, die sich aktuell im Ausland befinden und dort mit Problemen konfrontiert sind, können sich unter folgenden Notrufnummern melden:
- Türkei: +90 (0)533 653 35 38 und +90 (0)533 613 91 53
- Andere Gebiete: +49 (0)69 9588 4076
- Service-Hotline des DRSF für allgemeine Fragen zur drohenden Zahlungsunfähigkeit von We-Flytour: +49 (0)30 25 89 87 253, von Montag bis Freitag 8 bis 22 Uhr sowie Samstag und Sonntag 9 bis 18 Uhr
25 Mitarbeiter in Heilbronn betroffen: Reiseveranstalter We-Flytour meldet Insolvenz an
In Heilbronn sind 25 Mitarbeiter von der Insolvenz des Reiseveranstalters We-Flytour betroffen, außerhalb Deutschlands etwa 40. We-Flytour erklärt die Insolvenz mit einem "plötzlichen Rückzugs" des bisherigen Kreditkarten-Dienstleisters GetNet (Santander Bank) und einer Verzögerung beim Wechsel zu einem neuen Anbieter. Dadurch sei die Zahlungsfähigkeit von We-Flytour "erheblich beeinträchtigt" worden.
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