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Gewinneinbruch bei R. Stahl: Politische Unsicherheit lässt Nachfrage schwächeln

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Der Explosionsschutz-Spezialist R. Stahl bekommt das schwache konjunkturelle Umfeld zu spüren. Der Umsatz ist zwar gestiegen, der Gewinn ging jedoch zurück.


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Der Explosionsschutzspezialist R. Stahl blickt auf ein durchwachsenes Geschäftsjahr 2024 zurück. Das börsennotierte Waldenburger Unternehmen konnte seinen Umsatz zwar steigern, musste aber einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen. 

Nachfrage bei R. Stahl schwächelt aufgrund politischer und wirtschaftlicher Unsicherheit

Wie R. Stahl am Dienstag mitteilt, stieg der Umsatz nach vorläufigen Zahlen um 4,1 Prozent auf 344,1 Millionen Euro. Der Auftragseingang sank dagegen um 4,4 Prozent auf 327,6 Millionen Euro. Das operative Ergebnis brach um 17,1 Prozent auf 15,8 Millionen Euro ein. Das Geschäftsjahr 2024 sei im Rahmen der Planungen verlaufen, berichtet das Unternehmen.

„Die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen des Spezialisten für Explosionsschutz-Lösungen hat sich aufgrund der zunehmenden politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten im zweiten Halbjahr abgeschwächt“, heißt es bei R. Stahl. Die Kunden zeigten vor diesem Hintergrund eine geringere Investitionsbereitschaft.

Einmaleffekte und höhere Personalkosten drücken den Gewinn bei R. Stahl

Dass die Ertragskraft der Waldenburger unter dem hohen Vorjahresniveau liegt, begründet das Unternehmen mit einmaligen Belastungen aufgrund der Umsetzung des Strategieprogramms sowie tarifbedingt höherer Personalkosten. „Zudem wirkte sich der Abbau fertiger und unfertiger Erzeugnisse negativ auf die Gesamtleistung aus, welche sich unterproportional zum Umsatzwachstum entwickelte“, teilt R. Stahl mit. 

R. Stahl-Chef Hallmann ist trotz des Gewinnrückgangs zufrieden

„Trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Bedingungen hat R. Stahl das Geschäftsjahr 2024 insgesamt solide abgeschlossen“, sagt Vorstandsvorsitzender Mathias Hallmann. Dies zeige, dass das Unternehmen auch für schwache konjunkturelle Phasen gut aufgestellt sei.

„Mit unseren hohen Investitionen und der konsequenten Umsetzung unserer Konzernstrategie haben wir die Weichen für eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft von R. Stahl gestellt“, ist Hallmann überzeugt. Eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr will der Vorstandschef erst am 10. April abgeben, wenn der testierte Geschäftsbericht veröffentlicht wird.

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