Garant für die Aus- und Weiterbildung im Handwerk
Vor 25 Jahren startete das Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer Heilbronn-Franken. Neben der überbetrieblichen Ausbildung finden hier auch Weiterbildungen, Berufsorientierung und Technologieberatung statt.

Das Bildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der Handwerkskammer Heilbronn-Franken feiert in diesem Monat seinen 25. Geburtstag. Seit seiner Einweihung im Oktober 2000 hat sich das BTZ als bedeutende Einrichtung für die Aus- und Weiterbildung und zur Nachwuchssicherung im regionalen Handwerk entwickelt. Im BTZ in den Böllinger Höfen in Heilbronn findet seit 25 Jahren die überbetriebliche Ausbildung (ÜBA) statt, die es in vielen Ausbildungsberufen im Handwerk gibt, um die Betriebe bei der Ausbildung zu unterstützen.
Im BTZ wird vermittelt, was die Betriebe nicht leisten können
Im Heilbronner BTZ lernen Lehrlinge aus den Bereichen Metall, Kraftfahrzeugtechnik, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Elektro und Holz sowie kaufmännischer Berufe Inhalte, die im Betrieb aus Mangel aus Zeit oder Ressourcen nicht immer vermittelt werden können – beispielsweise spezielle Techniken oder die Bedienung neuer Maschinen. „So vielfältig, wie die täglichen Herausforderungen für unsere Betriebe sind, so vielfältig ist auch das Angebot, das wir im BTZ zur Verfügung stellen“, sagt Ralf Schnörr, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Heilbronn-Franken. Geleitet wird das Heilbronner BTZ von Johannes Richter.
Wer im Handwerk Karriere machen will, kommt ins BTZ
Auch Weiterbildung und Berufsorientierung hat sich das Bildungs- und Technologiezentrum auf die Fahnen geschrieben. „Ob Meistertitel, Fachqualifikation oder Betriebswirt: Wer im Handwerk Karriere machen will, kommt ins BTZ“, teilt die Kammer mit. Für Schüler und Jugendliche bietet das BTZ regelmäßig Veranstaltungen und Praxisprojekte an, um echte Einblicke ins handwerkliche Arbeiten zu ermöglichen. Schließlich beraten die BTZ-Experten Betriebe dabei, neue Technologien sinnvoll einzusetzen. Ziel sei es, Innovationen und die Wettbewerbsfähigkeit von Betrieben zu fördern, teilt die Kammer mit.
Die Teilnehmerzahlen des BTZ sprechen für sich
Die Zahlen des BTZ unterstreichen die Bedeutung der Einrichtung. In den vergangenen 25 Jahren wurden dort 76.766 Lehrlinge ausgebildet. 5143 Handwerker legten mit Erfolg ihre Abschlussprüfungen ab, 26.945 Fachkräfte haben sich in diversen Kursen weitergebildet. Und 3940 Schüler haben das Handwerk in Berufsorientierungsprojekten kennengelernt.
Das BTZ bündelt Aus- und Weiterbildungsangebote
Bis zur Eröffnung des BTZ fanden die ÜBA-Kurse für die Bereiche Metall, Elektro und Kraftfahrzeugtechnik an verschiedenen Berufsschulen im Kammerbezirk statt. Viele Ausbilder und Teilnehmer mussten mitunter weite Wege in Kauf nehmen. „Das war mit einem gehörigen Mehraufwand verbunden“, sagt Ralf Schnörr. „Ich bin froh, dass sich mein Vorgänger Gerhard Pfander in den 90er Jahren dieses Themas angenommen hat“, so der Hauptgeschäftsführer. Mit der Zusammenführung an einem zentralen Ort könnten Investitionen gebündelt und die Qualität der Aus- und Weiterbildung in der Region gesichert werden.
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