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Zukunftswiesen Summit

„Es war genau richtig“: Neue Location treibt Summit auf nächstes Level

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Der Umzug in die Arena Hohenlohe hat sich aus Sicht der Organisatoren ausgezahlt. Ohne die größere Halle wäre das Wachstum nicht möglich gewesen. Wie das Fazit der Macher ausfällt.

Lisa Schmitt (links), Mit-Gründerin und Organisatorin des Zukunftswiesen Summit, und die freiwillige Helferin Tradita Shala ziehen ein durchweg positives Fazit nach der dritten Auflage des Events.
Lisa Schmitt (links), Mit-Gründerin und Organisatorin des Zukunftswiesen Summit, und die freiwillige Helferin Tradita Shala ziehen ein durchweg positives Fazit nach der dritten Auflage des Events.  Foto: Martin Peter

Die dritte Auflage des Zukunftswiesen Summits ist Geschichte. Die Heilbronner Stimme hat sich mit Lisa Schmitt, Gründerin und Organisatorin des Summits, und der freiwilligen Helferin Tradita Shala über das Event unterhalten. Beide leben in Heilbronn.

Zwei Tage volles Programm, viele Leute, viele interessante Vorträge. Fällt nach Ende des Zukunftswiesen Summits 2026 auch jetzt bei Euch Organisatoren die Spannung langsam ab?

Lisa Schmitt: Es ist immer eine sehr hohe Anspannung, die wir gerade in den Stunden vor dem Event haben. Manches läuft nicht so, wie man es sich vorstellt. Die Kunst ist, dass es nach außen nicht so wirkt. Und das haben wir ganz gut geschafft, auch dieses Jahr wieder. Wir haben sehr gutes Feedback bekommen und das hilft natürlich auch dabei, dass wir keine Anspannung mehr haben, sondern auch das Event genießen können, wie die Besucher eine gute Zeit haben. Und wenn die Besucher glücklich sind, dann macht es uns auch glücklich.

Du gehörst zu den Gründern des Summits, hast alle drei Auflagen erlebt. Was hat sich verändert?

Lisa Schmitt: Die größte Veränderung ist, dass wir die Hallen dieses Jahr richtig voll gemacht haben. Wir haben die Teilnehmerzahlen mit jeder Auflage verdoppelt. Dieses Jahr war die Nachfrage größer als jemals zuvor. Das ist zum einen auf die Location zurückzuführen. Aber vor allem auf das Programm mit Speakern von großen Unternehmen und auf große Namen. Das hat dann schon eine Strahlkraft auch über die Region hier hinaus. Vom zweiten auf das dritte Jahr war wirklich ein Durchbruch, wir haben auch überregional mehr Leute erreicht.

Tradita, Du bist das erste mal als freiwillige Helferin dabei. Warum machst Du hier mit?

Tradita Shala: Tatsächlich fand ich das Leitmotto „Tradition trifft Innovation“ gerade in unserer heutigen Zeit sehr wichtig. Und dann habe ich das Team kennenlernen dürfen und sehen dürfen, was sie hier leisten. Und Teil dessen zu sein, ist ein großes Privileg. Als junger Mensch finde ich es wichtig, dass wir uns weiterbilden. Wir können beim Summit unfassbar viel Wissen schöpfen und vor allem vielleicht neue Impulse schaffen. Genau deswegen wollte ich mich einbringen und Teil einer tollen Sache sein.

Bekommt man als Helfer denn überhaupt so viel mit?

Shala: Natürlich ist unsere primäre Aufgabe, dass das Ding hier läuft. Dafür sind wir da. Nichtsdestotrotz bietet das Team uns auch die Möglichkeit, uns auszutauschen und bei manchen Vorträgen auch zuzuhören. So kann jeder von uns für seine Interessen entsprechendes Wissen mitnehmen.

Lisa, Ihr habt dieses Jahr einen Auflauf an Prominenten gehabt: Influencer und Künstler, Kollegah. Hat das nochmal für mehr Anziehungskraft gesorgt?

Lisa Schmitt: Natürlich sind das große Namen, die auch gewisse Kontroversen mit sich bringen. Mut zur Debatte ist das Motto: Die unterschiedlichen Blickwinkel sind wichtig, um Diskussionen anzuregen. Das hat natürlich auch dazu geführt, das sich der eine oder andere dafür entschieden hat, ein Ticket zu kaufen. Aber wir sehen als Haupttreiber trotzdem den regionalen Mittelstand. Und das wird immer der Kern unseres Events bleiben.

Wie fällt das Feedback von den Unternehmen und Gründern für den diesjährigen Summit aus?

Schmitt: Die sind alle total begeistert von dem, was wir machen. Die spüren, dass hier ein Spirit in der Luft liegt, dass wir ein junges Team sind, ein junges Macher-Team und gemeinsam wirklich was bewegen wollen. Und genau diesen Spirit braucht es. Wir als junges Team können den Mittelstand mit dieser Energie anstecken, damit wir die Wirtschaft wieder nach vorne bringen und neuen Schwung haben, neue Ideen.

Was war Euer persönliches Highlight?

Schmitt: Das ist tatsächlich schwer zu sagen. Ich denke generell zu sehen, dass unsere Arbeit Früchte trägt und dann auch so eine Bewertung mit sich bringt, ist glaube ich mein Highlight tatsächlich, dass man sieht, dass all die intensive Arbeit da draußen ankommt und gesehen wird, wir Verbindungen schaffen und Wissen vermitteln.

Der Summit hat zum ersten Mal in der Arena Hohenlohe in Ilshofen stattgefunden. Eine gute Entscheidung?

Schmitt: Es war genau richtig, denn diese Location hat uns überhaupt erst die Möglichkeit gegeben, alles so groß zu machen, wie es jetzt ist. Und auch den Ansporn, alles so groß aufzuziehen. Niemand läuft gerne in leeren Hallen rum. Entsprechend groß war die Motivation da, dass wir genug Leute erreichen und die dann wirklich auch auf das Event kommen.

Was lässt sich mit Blick auf die neue Location noch verbessern?

Schmitt: Ein bisschen im Bereich der Beschilderung, damit wir ein besseres Wegeleitsystem haben. Wir müssen auch an der Akustik in Halle zwei und drei besser arbeiten. Da gab es die Rückmeldung von Referenten, dass es zu laut war von den Ausstellern rüber zur Bühne.

Das klingt schwer danach, als würde es eine vierte Auflage geben?!

Schmitt: Es wird auf jeden Fall ein Zukunftsvision Summit geben. Ob größer, wissen wir noch nicht. Wahrscheinlich gleich groß. Für den Moment sind wir happy, müssen noch abbauen – und machen Urlaub. Danach starten wir mit voller Energie, mit dem Rückenwind von diesem Event in die Planung für den nächsten Zukunftswiesen Summit.

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