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Drei Millionen Arbeitslose: Jetzt steht die Bundesregierung in der Pflicht

  
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Die schwarz-rote Koalition muss mit umfassenden Maßnahmen dafür sorgen dass die Konjunktur angekurbelt wird, meint unser Autor. Davon profitiert auch der Arbeitsmarkt.

Immer mehr Menschen müssen sich in diesem Sommer arbeitslos melden.
Immer mehr Menschen müssen sich in diesem Sommer arbeitslos melden.  Foto: Sina Schuldt

Bundeskanzler Friedrich Merz hat recht: Der Anstieg der Arbeitslosigkeit über die Marke von drei Millionen kommt nicht unerwartet. In jedem Sommer steigt die Arbeitslosigkeit, weil Schüler und frisch Ausgebildete ohne Job sich arbeitslos melden.

Im Herbst sinken die Zahlen dann wieder, wenn die jungen Menschen einen Arbeitsplatz gefunden haben.

Der Arbeitsmarkt muss flexibler gestaltet werden

In diesem Jahr schlägt aber auch die anhaltend schwache Konjunktur auf den Arbeitsmarkt durch. Angesichts der täglichen Nachrichten über Insolvenzen und Stellenabbau ist das ebenfalls nicht überraschend. Allerdings kann es sich die Bundesregierung nicht leisten, auf ein Anspringen der Konjunktur zu warten.

Sie muss die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft so attraktiv gestalten, dass es sich wieder lohnt, am Standort Deutschland zu investieren. Und sie muss schleunigst strukturelle Reformen auf den Weg bringen, um Land und Wirtschaft zukunftsfähig zu machen. Für den Arbeitsmarkt heißt das ganz konkret: mehr Flexibilität, etwa beim Arbeitszeitgesetz.

Merz hat einen Herbst der Reformen angekündigt

Kanzler Merz hat vollmundig einen Herbst der Reformen angekündigt, obwohl er weiß, dass das mit der SPD als Koalitionspartner alles andere als einfach wird. Dennoch wird er sich daran messen lassen müssen. 

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