Deutsche Autobauer: Nicht alles ist schlecht
Die jüngsten Zahlen aus der deutschen Autobranche sind nicht gut. Aber es gibt durchaus Anlass zur Hoffnung, meint unser Autor.

Minuszeichen dominieren derzeit die Zahlen der deutschen Autobauer. Egal, ob es um Absatz, Umsatz oder Gewinn geht – die meisten Autohersteller müssen teils schmerzhaften Rückgänge verkraften.Angesichts der politischen und wirtschaftlichen Großwetterlage ist das nicht überraschend. In China sind die goldenen Zeiten für Mercedes, Audi, BMW und Co. vorbei. Die deutschen Nobelmarken haben auf diesem wichtigen Markt große Probleme, sich gegen die chinesischen Hersteller durchzusetzen, die nicht zuletzt dank massiver staatlicher Förderung in der Elektromobilität die Nase vorn haben.
Trumps chaotische Zollpolitik belastet die deutschen Autobauer
Zweitens macht die chaotische Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump den Autobauern zu schaffen. Und schließlich befindet sich die Branche mitten in einer gewaltigen Transformation, die für große Unsicherheit sorgt – nicht nur bei den Beschäftigten, sondern auch in den Vorstandsetagen.
Die Nachfrage nach den Neckarsulmer Audi-Modellen zieht kräftig an
Wenn man sich die Zahlen vor diesem Hintergrund anschaut, schlagen sich die deutschen Autobauer gar nicht so schlecht. Volkswagen hat beim Absatz im ersten Halbjahr ein leichtes Plus eingefahren. Und bei Audi in Neckarsulm hat die Nachfrage nach den neuen Modellen kräftig angezogen. Insgesamt erholt sich der lange schwächelnde europäische Markt. Das ist ein gutes Signal in schwierigen Zeiten.
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