Bott-Gruppe aus Gaildorf meldet Rekordjahr
Der Hohenloher Handwerksausstatter Bott meldet neue Bestwerte beim Umsatz. Allerdings streicht er einen Traditionsnamen.
Die Bott-Gruppe bleibt auf Wachstumskurs: 2025 steigerte das Unternehmen mit Sitz in Gaildorf den Umsatz um sechs Prozent auf etwa 263 Millionen Euro.
Das massive Wachstum schlug sich auch auf die Beschäftigung an den beiden Produktionsstätten in der Region nieder: In Gaildorf und in Crailsheim, wo der 2021 übernommene Arbeitsplatzausrüster Elabo seinen Sitz hat, stieg die Belegschaft von 715 auf 854 Mitarbeiter.
Bott-Gruppe aus Gaildorf wächst weiter: Tochterfirmen verlieren ihre angestammten Namen
Der Name Elabo ist allerdings gestrichen worden: Der Crailsheimer Anbieter von Montage-, Prüf- und Labortechnik firmiert seit diesem Jahr unter der Bott Systems GmbH.

Diesem Beispiel soll 2026 auch Tochter Van Guard Accessories folgen, die seit vergangenem März zur Bott-Gruppe gehört. Spezialgebiet des britischen Unternehmens sind Dachträger und Sicherheitseinrichtungen für Nutzfahrzeuge.
Regionale Standorte stehen vor Erweiterungen
Für das laufende Jahr geht die Unternehmensleitung von weiterem Wachstum aus. Einige der regionalen Standorte rund um Gaildorf stießen erneut an ihre Kapazitätsgrenzen und müssten künftig erweitert werden, heißt es in einer Mitteilung. Konkrete Vorhaben wurden allerdings noch nicht angekündigt.
Die Bott-Gruppe stellt zum einen Lager- und Transportsysteme vor allem für Handwerksfahrzeuge her und zum anderen Möbel, Lagersysteme und komplette Arbeitsplätze für Werkstätten und Produktionshallen. Künftig sollen die Kundenberater der einzelnen Bereiche enger zusammenarbeiten, womit auch die Vereinheitlichung der Unternehmensnamen begründet wird. „Wir sehen uns vereinfacht gesagt als Kaufhaus für alle Belange des effizienten Arbeitens“, sagt Jan Willem Jongert, Sprecher der Geschäftsführung der Bott-Gruppe.
Köster ist neuer Finanzchef der Bott-Gruppe
Ihm zur Seite steht seit Jahresbeginn ein neuer Finanzchef: Daniel Köster ergänzt die Geschäftsführung, der neben Jongert außerdem René Leroux als operativer Geschäftsführer angehört. Zuvor war der 46-Jährige als Finanzvorstand der Erwo Holding tätig, einer Obergesellschaft der Südwolle Group, einem Hersteller von Kammgarnen, sowie der Hoftex Group, einer mittelständisch strukturierten Gruppe von Unternehmen der Textilindustrie.
Kommentare öffnen
Stimme.de
Kommentare