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Aldi Süd streicht mehr als 1000 Stellen – und verbannt einige Produkte aus Regalen

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Aldi Süd geht bei der IT-Tochter Aldi DX und in der Verwaltung auf Sparkurs. Zahlreiche Produkte verschwinden zudem aus den Regalen des Discounters.


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Aldi Süd plant im Rahmen des Unternehmensumbaus massive Einschnitte beim Personal. Nach einem Bericht der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (WAZ)  sollen am Hauptsitz in Mülheim an der Ruhr mehr als 1000 Arbeitsplätze wegfallen. Betroffen von dem Stellenabbau sind demnach vor allem Mitarbeiter der Aldi-IT-Tochter Aldi DX. Aber auch in der Hauptverwaltung in Mülheim sollen die Strukturen und die Belegschaft verschlankt werden.

Aldi Süd braucht die geholten IT-Spezialisten jetzt nicht mehr

Wie die WAZ schreibt, soll der Stellenabbau bis 2027 erfolgen. Dass der Discounter bei seiner IT-Tochter Aldi DX Personal einsparen will, ist bereits seit Jahresanfang bekannt. Nachdem Aldi in den zurückliegenden Jahren zahlreiche IT-Experten eingestellte hatte, um die Digitalisierung des Unternehmens voranzutreiben, steht nun offenbar die Konzentration auf das Kerngeschäft im Fokus. Parallel dazu lagerte Aldi Süd laut „Lebensmittelzeitung“ (LZ) zahlreiche Aufgaben aus den Bereichen Einkauf, Personal und Buchhaltung aus und baute zugleich Personal am Stammsitz ab.

Dieser Kurs wird nun deutlich verschärft. Laut LZ konzentriert Aldi Süd die Zentralfunktionen zunehmend in Salzburg – von dort wird der Discounter gesteuert. Insgesamt beschäftigt Aldi Süd mehr als 50.000 Mitarbeiter.

Bei Aldi Süd ist gerade viel in Bewegung. Der Discounter verschlankt sein Sortiment und baut viele Arbeitsplätze ab.
Bei Aldi Süd ist gerade viel in Bewegung. Der Discounter verschlankt sein Sortiment und baut viele Arbeitsplätze ab.  Foto: Christoph Reichwein

Aldi Süd verbannt rund 50 Produkte aus seinem Sortiment

Erst kürzlich sorgte der Discounter, größer Konkurrent von Lidl, mit der Ausdünnung seines Sortiments für Schlagzeilen. Wie die „Lebensmittelzeitung“ berichtete, verschwinden je nach Region rund 50 Artikel aus den Regalen von Aldi Süd. Betroffen sind demnach die Bereiche Milchprodukte, Wurst und Käse. Ziel sei es, die Abläufe zu vereinfachen und Kosten zu senken, schreibt die LZ. Betroffen von der Auslistung sind nicht nur Eigenmarken, sondern auch Markenprodukte wie Desserts und Joghurts von Ehrmann und Zott. Auch höherwertige Wurst- und Käseprodukte seien aus der Frischetheke des Discounters verschwunden, hieß es. 

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