Kaltfront
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Schnee im Raum Heilbronn möglich – könnte „punktuell ein bisschen weiß“ werden

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Während am Dienstag noch die 20-Grad-Marke in Baden-Württemberg geknackt werden könnte, bringt am Mittwoch eine Kaltfront einen Temperatursturz. Dann kündigt sich sogar Schnee an – bis in den Raum Heilbronn. 


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Die Woche startet mit viel Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen. Doch in der zweiten Wochenhälfte soll es kalt werden: Polare Luft strömt nach Baden-Württemberg und lässt nicht nur die Temperaturen purzeln, sondern bringt auch Schnee. Dabei sinkt die Schneefallgrenze am Donnerstag (26. März) so tief, dass sogar im Hohenlohekreis Flocken fallen könnten. 

Kaltfront bringt Regen und Gewitter nach Baden-Württemberg – Schneefallgrenze sinkt 

Das Wetter ist am Montag und Dienstag noch von Hochdruckeinfluss bestimmt. In Heilbronn werden am Montag bis zu 15 Grad erwartet, am Dienstag bis zu 17 Grad. Dazu gibt es Sonne satt. Im Rheingraben soll am Dienstag laut den Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sogar die 20-Grad-Marke geknackt werden.

Am Mittwoch zieht dann eine Kaltfront durchs Land, erklärt ein DWD-Meteorologe gegenüber der Heilbronner Stimme. Die Tageshöchstwerte liegen bei zwölf bis 13 Grad. Dann wird es zunehmend ungemütlich: Im Tagesverlauf zieht Niederschlag auf. Punktuell müsse am Mittwoch auch mit einzelnen Gewittern gerechnet werden.

Der Niederschlag soll sich bereits ab Mittwochabend regional in Schnee verwandeln: Die Schneefallgrenze sinkt auf 500 bis 600 Meter. In der Region Heilbronn und dem Hohenlohekreis könnte es Schneeregen geben. Für mehr ist es noch zu warm. Anders sieht es am frühen Donnerstagmorgen aus. 

Schneefallgrenze sinkt weiter: In der Region könnte es „punktuell ein bisschen weiß“ werden

In der Nacht zum Donnerstag zieht weiterhin kalte Luft von Nordwesten nach Baden-Württemberg und bringt einzelne Schauer. In höheren Lagen könnten dann mit Abkühlung in der Nacht die Flocken auch liegen bleiben. In der Region Heilbronn und im Hohenlohekreis liegen die nächtlichen Temperaturen rund um den Gefrierpunkt. Es herrscht Glättegefahr. 

Am Donnerstag gibt es dann in den frühen Morgenstunden einzelne Schneeschauer, die Schneefallgrenze sinkt weiter auf 400 bis 500 Meter. Das bedeutet: In den höheren Lagen im Hohenlohekreis wie etwa den Löwensteiner Bergen könnte sogar etwas Schnee liegen bleiben. Laut dem DWD-Meteorologen soll es „punktuell ein bisschen weiß“ werden.

Allerdings: Sobald die Sonne kommt und es wieder auflockert, ist das Weiß wieder weg. Die Tageshöchstwerte bewegen sich zwischen fünf und sechs Grad in der Region. 

In der Nacht zum Freitag soll es weiterhin Niederschlag geben, der soll allerdings überwiegend als Regen fallen – regional sei aber auch vereinzelt Schnee möglich. In der Region Heilbronn und dem Hohenlohekreis sinken die Temperaturen auf bis zu minus zwei Grad. Es muss mit Glätte gerechnet werden. Und wie geht es dann weiter mit dem Wetter

Es bleibt wechselhaft: April kommt und bringt gewohnten Wettermix

Am Freitag liegen die Tageshöchstwerte im Raum Heilbronn zwischen sieben und acht Grad. Zum Wochenende soll es laut DWD „voraussichtlich leichte Wetterberuhigung“ geben.

Der Wettertrend zeigt laut DWD, dass es in der kommenden Woche zeitweilig Hochdruckeinfluss geben könnte – das würde wieder steigende Temperaturen bedeuten. Allerdings seien Prognosen über die nächsten Tage hinaus momentan recht schwierig, da das Wetter sich in der Übergangszeit befindet. Es bleibt vermutlich vorerst wechselhaft. 

Nicht mehr lange, dann steht der April vor der Tür – und der macht bekanntlich, „was er will“. Der zweite Frühlingsmonat ist für sein wechselhaftes Wetter bekannt, meist einen Mix aus Regen, Schneeregen, Schnee, Graupel, kurzen Gewittern und sonnigen Tagesabschnitten. 

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