Früher Abschluss lohnt sich

Kosten für Pflegeversicherung werden häufig überschätzt

Im Alter möchte jeder gut versorgt sein. Eine private Versicherung hilft, die Pflege zu finanzieren. Foto: fizkes/stock.adobe.com

2248 Euro pro Monat zahlen Pflegebedürftige heute im Schnitt für die stationäre Versorgung aus der eigenen Tasche Tendenz steigend. Die Entwicklung der Pflegekosten befeuert die Debatte über eine Reform der Pflegepflichtversicherung. Dabei stehen Bürgerinnen und Bürgern gute Lösungen für die private Vorsorge zur Verfügung, erklärt der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV). 

Analyse Eine Marktanalyse der unabhängigen RatingAgentur Assekurata zeige, dass sich der Eigenanteil an den Pflegekosten zu weitaus niedrigeren Prämien absichern lässt als vermutet.

Eine vollständige persönliche Absicherung durch ein zusätzliches Pflegegeld von monatlich rund 2100 Euro bei stationärer Pflege gebe es etwa bei Versicherungsbeginn mit 25 Jahren schon ab 33 Euro im Monat. Je früher eine Pflegezusatzversicherung abgeschlossen wird, desto günstiger werde es. ots


Privates Testament muss immer handschriftlich verfasst sein

Nur jeder vierte Deutsche hat ein Testament. Etwa 80 Prozent der selbstverfassten Testamente sind fehlerhaft oder unwirksam. Darauf weist die Alzheimer Forschung Initiative (AFI) hin. 

Deshalb komme es bei der Umsetzung des letzten Willens immer wieder zu Schwierigkeiten bis hin zu jahrelangem Streit unter den Erben. Beispielsweise sei oftmals nicht bekannt, dass ein selbstverfasstes Testament immer mit der Hand geschrieben sein muss, erklärt die AFI.

Das Testament müsse darüber hinaus ein Datum enthalten, eindeutig als Testament gekennzeichnet und unterschrieben sein. Außerdem sei es wichtig, dass die Erbeinsetzung eindeutig ist. Es muss klar benannt sein, wer zu welchen Teilen erben soll. Sollte der Verfasser oder die Verfasserin eines Testaments an einer Demenz wie der Alzheimer-Krankheit leiden, kann die Frage nach der Testierfähigkeit noch für zusätzliche Verunsicherung sorgen.

Liegt kein Testament vor, greift die gesetzliche Erbfolge. Sie regelt, wer im Todesfall erbt und berücksichtigt nur Verwandte sowie Ehepartnerinnen und Ehepartner. Deshalb können Freundinnen, Freunde, Lebensgefährten oder gemeinnützige Organisationen nur durch ein Testament bedacht werden. Gibt es keine gesetzlichen Erben und auch kein gültiges Testament, erbt der Staat.

Für Aufklärung sorgt die gemeinnützige AFI aus Düsseldorf mit einer Testamentsbroschüre. Darin wird erläutert, warum es wichtig ist, ein Testament zu machen, was man bei der Testamentserstellung beachten sollte und wie die gesetzliche Erbfolge geregelt ist. Die Broschüre kann kostenfrei bestellt werden bei der Alzheimer Forschung Initiative e.V., Kreuzstr. 34, 40210 Düsseldorf, Telefonnummer 02118620660. ots

@ Mehr Informationen

www.alzheimer-forschung.de