Sulmsteg durch Suzanne Mösel und Mitglieder des Neckarsulmer Gemeinderats eingeweiht

NECKARSULM Wichtiger Verknüpfungspunkt für Fußgänger und Radfahrer

Mitglieder des Neckarsulmer Gemeinderates weihten den neu gebauten Sulmsteg mit einer ersten Überfahrt ein. Foto: snp

Beim multimodalen städtiB schen stärkt die Mobilitätskonzept Stadt den Radverkehr. Als erste wichtige Maßnahme wurde jetzt die Basisroute B3 im südöstlichen Stadtgebiet komplett umgesetzt. Als letzten Baustein auf dieser Route hat Neckarsulm den Sulmsteg zwischen der Bleichstraße und der SulmstraBe fahrrad- und fußgängertauglich neu gebaut.OB Steffen Hertwig und Bürgermeisterin Dr. Suzanne Mösel gaben die Brücken jetzt für den Radund Fußgängerverkehr frei. Mitglieder des Gemeinderates waren die Ersten, die den Sulmsteg auf dem Fahrrad und zu Fuß überquerten.

„Wenn wir den Anteil des Radverkehrs stärken wollen, müssen wir den Radfahrern attraktive und sichere Routen anbieten", bekräftigte der OB. Mit dem neuen Bauwerk eröffnen wir nicht nur dem Radverkehr neue Wege, sondern schaffen auch für mobilitätseingeschränkte Menschen eine barrierefreie Verbindung in den Stadtpark."

Um diesen wichtigen Verknüpfungspunkt herzustellen, hat die Stadt den alten, etwa zweieinhalb Meter breiten Sulmsteg durch einen vier Meter breiten und 15 Meter langen Neubau ersetzt. Der alte Steg war zuletzt aus Sicherheitsgründen für Radfahrer gesperrt. Um den Ersatzneubau herzustellen, waren über die Brückenkonstruktionsarbeiten hinaus auch Straßenbauarbeiten erforderlich. So mussten die Brückenfundamente und Stützmauern komplett neu errichtet werden. Die Übergänge wurden barrierefrei

Barrierefrei Für den Neubau wurden weitestgehend nachhaltige Baumaterialien verwendet. Insgesamt verbaut wurden 500 Meter verleimtes Brettschichtholz aus heimischer Fichte, fünf Tonnen Baustahl und 70 Meter Stahlnetzgeländer. Die Gesamtinvestitionen liegen bei 670000 Euro. Die reinen Baukosten betragen sich auf 260000 Euro. 410000 Euro entfallen auf den Straßen- und Wegebau einschließlich der Ufersicherung und Böschungsbefestigung. Das Bundesverkehrsministerium fördert den Neubau mit 450 000 Euro. Damit reduziert sich der städtische Eigenanteil auf 220 000 Euro. Michael Theurer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister: "Wir wollen klimaneutrale Mobilität für alle ermöglichen. Dafür brauchen die Menschen in Deutschland überzeugende Angebote." Das Verkehrsministerium unterstütze deshalb die Länder und Kommunen dabei, die Radinfrastruktur auszubauen.

Arbeitspaket "In Sachen Radverkehrskonzept haben wir noch ein umfangreiches Arbeitspaket vor uns“, kündigte. Suzanne Mösel an. "Die Basisroute B3 ist Teil des klassifizierten städtischen Radverkehrsnetzes, das wir in den kommenden Jahren schrittweise ertüchtigen und ausbauen wollen. Ziel ist es, dem Radverkehr den Weg zu ebnen." Auch für Fußgänger sei der neue Sulmsteg ein Gewinn. snp


Stadtpark

Um die Aufenthaltsqualität im Stadtpark weiter zu steigern, ist die Sulmstraße seit Ende März für den motorisierten Verkehr gesperrt. Zugelassen sind nur noch Fußgänger, Radfahrer und Rettungsfahrzeuge. Ab dem Parkplatz Nestor/Stadtmauer (P7) ist die Durchfahrtgesperrt. Die Wendeplatte am östlichen Ende der Sulmstraße wurde zurückgebaut. Nachdem der Sulmsteg fertiggestellt ist, soll der Schotterparkplatz an der ehemaligen Wendeplatterenaturiert werden. Der dortige Containerstandortwurde bereits aufgelöst. Der Stadtparkist damit ab sofort für Fußgänger und Radfahrer reserviert. snp


Vervollständigung

Der barrierefreie neue Sulmsteg vervollständigt die Basisroute B3, die Radfahrern eine verkehrsarme Alternative zur Heilbronner Straße bietet. Die Route führt von dem durch eine Aufstellfläche für Radler ergänzten Fahrbahnteiler in der Hohenloher Straße über den gegenüberliegenden Verbindungsweg in die Scheffelstraße, weiter über die Gartenstraße und die Bleichstraße, die als erste Fahrradstraße im Stadtgebiet neu eingerichtet wurde, und in Verlängerung der Bleichstraße über den Sulmsteg. Von dort können die Radler ihre Fahrt entlang der Sulmstraße in die unterschiedlichen Stadtteile fortsetzen. snp

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