Lang gehegter Wunsch des SC Amorbach erfüllt sich

Kleine Feierstunde für Dr. Roland Berger – Leiter der Hermann-Greiner-Realschule in Ruhestand verabschiedet

Übergabe des Kunstrasenspielfeldes: (v. li.) Bürgermeisterin Dr. Suzanne Mösel, Hochbauamtsleiter Patrick Rickenbrot, Vize-Bauhofleiter Günter Glaser, Sportamtsleiter Frank Borth, Landschaftsarchitektin Anette Dupper, OB Steffen Hertwig, Andreas Gastgeb, zentraler Ansprechpartner für Amorbach, und Vereinsvorsitzender Ralf Wache. Foto: snp

Der Schul- und Vereinssport im Neckarsulmer Stadtteil Amorbach verfügt jetzt über ein neues, ganzjährig nutzbares Spielfeld. In viermonatiger Bauzeit hat die Stadt das kunststoffverstärkte Rasenspielfeld auf dem Sportplatz Amorbach in einen reinen Kunstrasenplatz umgewandelt. Oberbürgermeister Steffen Hertwig übergab das Kunstrasenspielfeld jetzt der Öffentlichkeit. Damit geht ein lang gehegter Wunsch des SC Amorbach in Erfüllung.Nutzung bei Nässe Im Unterschied zu dem früheren Grasmaster-Platz, einer 1999 gebauten Kombination aus Kunst- und Naturrasen, kann der neue Kunstrasenplatz wesentlich intensiver und auch bei Nässe genutzt werden. „Man kann gar nicht hoch genug würdigen, was der SC Amorbach mit seiner integrativen, sportlichen Jugendarbeit leistet“, bekräftigte Steffen Hertwig. „Ich bin sehr froh, dass wir dieses wichtige Engagement im Sozialraum Amorbach-Plattenwald mit diesem neuen Spielfeld unterstützen können.“ Die künftigen Nutzer forderte der Oberbürgermeister auf, den Platz wertschätzend zu behandeln. „Je besser er behandelt wird, umso länger hält er.“Der Leiter des Kultur- und Sportamtes, Frank Borth, bestätigte: „Der SC Amorbach leistet eine hervorragende Kinder- und Jugendarbeit in einem nicht immer einfachen Umfeld. Der SC pflegt ein vorbildliches gesellschaftliches Miteinander, auch außerhalb des Sports.“ Die Verbesserung der Trainingssituation sei ein Meilenstein für den Verein. Die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Amorbacher Sport Club habe zu einem tollen Ergebnis geführt. Dafür dankte der Amtsleiter dem Verein ganz ausdrücklich.Unter der Bauleitung der Landschaftsarchitektin und Diplom-Ingenieurin (FH) Anette Dupper wurde der Platz komplett neu aufgebaut. Zunächst wurden die Rasentragschicht und der Unterbau abgetragen. Mit ausgebaut wurden auch Reste von Tennenmaterial des Sportplatzes, der sich dort vorher befand. Anschließend wurde eine Schotterschicht mit elastischer Tragschicht eingebaut und darauf drei Zentimeter hoher Kunstrasen ausgerollt.Optimal bespielbar Der Kunstrasen wurde mit Quarzsand verfüllt und die Fasern so stabilisiert. Als zusätzlicher elastischer Füllstoff wurde Kork aufgebracht, der Stürze abfedert und so die optimale Bespielbarkeit des Platzes ermöglicht. Bei der Sanierung wurden die Drainage und die Muldenrinne zur Entwässerung des Platzes erneuert. Die Zaunanlage, die den Platz von den öffentlichen Verkehrswegen abtrennt, wurde ebenfalls neu errichtet. Um die geforderten zusätzlichen Sicherheitsabstände einzuhalten, wurde der Ballfangzaun im Norden um vier Meter zurückversetzt und der Platz so verlängert.In den Umbau investierte die Stadt rund 800 000 Euro. Das Land förderte die Maßnahme mit 80 000 Euro. Der insgesamt 5900 Quadratmeter große Platz umfasst ein 54 mal 79 Meter großes Kompaktspielfeld. Jugendmannschaften können auf dieser Fläche zwei Kleinspielfelder mit einer Größe von jeweils 35 mal 54 Metern nutzen.Punktspiele Die Vereinsfußballer des SC Amorbach können auf dem neuen Kunstrasenspielfeld Punktspiele nach den Vorgaben des Württembergischen Fußballverbandes bis zur Verbandsligaklasse austragen. „Das Spielfeld ist jetzt verbandsligatauglich“, rief OB Hertwig den Vereinsverantwortlichen aufmunternd zu.Im Namen des Vereins bedankte sich der Vorsitzender Ralf Wache: „Wir nehmen diesen Platz dankend und sehr gerne an. Jetzt können wir auch bei Sauwetter trainieren.“ snp  

AMORBACH - Kunstrasenfeld offiziell übergeben – Sportplatz ist ganzjährig nutzbar und verbandsligatauglich

Ernst-Freyer-Bad erhöht Zahl der Besucher auf 600

OBEREISESHEIM Das Ernst-Freyer-Freibad in Obereisesheim lässt im zentralen Zeitfenster mehr Besucher ein. In der Kernzeit von 11 bis 17 Uhr wird das maximal zulässige Besucherkontingent ab sofort von 400 auf 600 Besucher erhöht. Eintrittskarten für das erweiterte, zentrale Zeitfenster kosten 3,80 Euro für Erwachsene und 2,20 Euro für Kinder und sind über die Homepage des Aquatoll unter www.aquatoll.de erhältlich.

Mit dem erhöhten Besucherkontingent reagiert der städtische Eigenbetrieb auf die positiven Erfahrungen der jüngsten Zeit. Die Freibadbesucher verhalten sich sehr diszipliniert und ermöglichen so einen geordneten Badebetrieb. Gleichzeitig appelliert die Bäderverwaltung weiter an die Eigenverantwortung der Badegäste. Da jetzt mehr Besucher eingelassen werden, ist es umso wichtiger, die bekannten Hygiene- und Abstandsregeln unbedingt einzuhalten und den Anweisungen der Aufsichtskräfte zu folgen. Das Aufsichtspersonal achtet weiter streng darauf, dass die Regeln beachtet werden. snp
  

„Neckarsulm geht live“ – am Freitag mit The Barstools

NECKARSULM Unter dem Motto „Neckarsulm geht live“ lädt die Stadt an den Freitagen im August zum alternativen Sommerprogramm ein: Fortgesetzt wird die Reihe heute, 14. August, mit dem Konzert des Heilbronner Musiker-Kollektivs The Barstools, das ab 19 Uhr live übertragen wird. The Barstools spielen akustische Bar- und Lounge- Musik. Dabei kleiden sie zeitgenössischen Pop und Rock in akustische Swing- und Blues-Arrangements. So erklingen bekannte Titel wie „Highway to Hell“ von AC/DC oder „Sweet Child O’Mine“ von Guns n’ Roses in neuem Gewand. Das Konzert wird von der Bühne der Live-Show Factory aus dem Kreatief-Kulturkeller übertragen. Besucher können es live am Bildschirm im Ballei Restaurant (Deutschordensplatz 1), im Gnadenstäffele (Pfarrgasse 3), im Restaurant Museumsstuben (Urbanstraße 13), im Neckarsulmer Brauhaus (Felix-Wankel-Straße 9), im Welcome Hotel Neckarsulm (Obere Bahnhofstraße 8) und in der Zelle 18 (Marktstraße 18) verfolgen.

Nach ersten Anlaufschwierigkeiten wurde die Technik nachgerüstet, so dass die Übertragungen reibungslos über die Bühne gehen sollten. Während der Konzerte gelten in den Lokalen die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln. Diese werden von den Gastronomen kontrolliert. Miterleben lässt sich das Live-Event auch von daheim aus. Alle Konzerte werden per Livestream auf der Online-Plattform www.live-show-factory.de ausgestrahlt. Zudem können sie nach der Veranstaltung als Video unter www.youtube.com > Stadt Neckarsulm betrachtet werden. snp
  

Wertvolle Vorarbeit für Digitalisierung geleistet

Kleine Feierstunde für Dr. Roland Berger – Leiter der Hermann-Greiner-Realschule in Ruhestand verabschiedet

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Der Leiter der Hermann-Greiner-Realschule Neckarsulm, Dr. Roland Berger (2. v. li.) mit Ehefrau Birgit, wurde in den Ruhestand verabschiedet: (v. li.) Schulamtsdirektor Markus Wenz, Abteilungsleiterin Martina Möhl und OB Steffen Hertwig. Foto: snp

NECKARSULM Der Leiter der Hermann-Greiner-Realschule, Dr. Roland Berger, ist in kleinem Kreis in den Ruhestand verabschiedet worden. An der kleinen Feierstunde in einem sanierten Trakt des Schulgebäudes nahmen der Leiter des Staatlichen Schulamts Heilbronn, Schulamtsdirektor Markus Wenz, Oberbürgermeister Steffen Hertwig und Martina Möhl, Leiterin der Abteilung Schulen und Betreuung beim Amt für Bildung und Soziales, teil.

Herkulesaufgabe
OB Hertwig dankte dem scheidenden Schulleiter für die hervorragende Arbeit sowie die offene und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Schulträger. Als Nachfolgerin übernimmt Susanne Mugele die Leitung der Hermann-Greiner-Realschule. Sie war zuvor elf Jahre lang stellvertretende Leiterin der Realschule Öhringen.

„Die Hermann-Greiner-Realschule ist für die Stadt von großer Bedeutung“, stellte Hertwig fest. Nächstes setzt Neckarsulm die Generalsanierung der Realschule im zweiten Bauabschnitt fort. Bei der planerischen Umsetzung der Sanierungsarbeiten arbeitete Roland Berger intensiv und eng mit der Verwaltung zusammen. Die Arbeiten finden seit 2017 bei laufendem Schulbetrieb statt.

Herausforderung
Den trotz der Beeinträchtigungen durch eine sich immer wieder verändernde Baustelle aufrechtzuerhalten, stellte für den Schulleiter eine besondere Herausforderung dar. „Diese Herkulesaufgabe haben Sie mit Bravour gelöst“, bestätigte der OB. Eine Schulfläche von mehr als 2000 Quadratmetern wurde bereits saniert übergeben. „Der erste Bauabschnitt ist toll geworden“, urteilte Hertwig. In seiner elfjährigen Amtszeit als Rektor habe Berger die Realschule in vielerlei Hinsicht maßgeblich weiterentwickelt. Erfolgreiche Maßnahmen und Projekte sind für Hertwig neben vielen anderen der Ausbau der Hermann-Greiner-Realschule zur genehmigten Ganztagsschule in offener Angebotsform, außerschulische Kooperationen, Schüleraustausch mit Frankreich und Japan, die Verleihung des Boris-Berufswahl-Siegels zur Berufs- und Schulorientierung, die jährlichen Musicalproduktionen sowie die Einführung des europäischen Computer-Führerscheins ECDL und eines IT-Zuges. Mit seiner fachlichen Nähe zur IT habe Berger für den Digitalisierungsprozess an städtischen Schulen wertvolle Vorarbeit geleistet. Mit praktischen Überlegungen zu einer pädagogischen Netzwerk-Managementlösung habe er gemeinsam mit dem Schulleiter des ASG, Marco Haaf, den Prozess vorangetrieben. „Auf diese Entwicklung bin ich besonders stolz“, so Hertwig.

Leuchtturmprojekt
„Mit dem jüngst beschlossenen Maßnahmenpaket zur systematischen Digitalisierung der Schulen haben wir ein weiteres Leuchtturmprojekt im Land auf den Weg gebracht. Die Konsequenz und Schnelligkeit bei der Umsetzung ist Menschen wie Ihnen zu verdanken.“ An der Hermann-Greiner-Realschule und am ASG soll die neue IT-Infrastruktur bereits zu Beginn des kommenden Schuljahrs im September einsatzbereit sein. „Die Hermann-Greiner-Realschule ist ganz toll aufgestellt und zukunftsfähig“, so Steffen Hertwig.

Vorbild
Schulamtsdirektor Markus Wenz würdigte das pädagogische Wirken des promovierten Erziehungswissenschaftlers, der sechs Jahre im Auslandsschuldienst an der Deutschen Schule in Montevideo (Uruguay) tätig war. „Die Hermann-Greiner-Realschule ist ein Stück weit Roland-Berger-Schule. Sie sind einer meiner Vorbild-Schulleiter.“ Mit innerer Ruhe, Überzeugung und Strukturiertheit sei es Berger gelungen, Menschen für seine Ziele zu gewinnen. „Gute Schule heißt auch, dass man am Puls der Zeit bleibt“, erläuterte Wenz.

Zum Abschied dankte Roland Berger dem Staatlichen Schulamt für die Unterstützung und Neckarsulm als Schulträger. „Der Stadt liegen die Schulen ganz besonders am Herzen.“ Mit entsprechenden Konzepten habe man dafür gesorgt, dass die Investitionen „auch im Schulalltag pädagogisch ankommen“. snp
   

Glasfaser für Neubergschule

NECKARSULM Zur Digitalisierung der städtischen Schulen werden die Schulgebäude in Neckarsulm flächendeckend an das Glasfasernetz angebunden. Um die Neubergschule anzubinden, verlegen die Stadtwerke Lichtleitkabel in der Berliner Straße. Wegen der Tiefbauarbeiten ist die Berliner Straße auf Höhe der Gebäude 14 bis 16 von Montag, 17. August, bis Freitag, 21. August, voll gesperrt. Die Umleitung führt in beiden Richtungen über die Stuttgarter Straße, die Leipziger Straße und die Heidelberger Straße.

Die Stadtbuslinie 92 wird in dieser Zeit ebenfalls über die Stuttgarter Straße umgeleitet. Folgende Haltestellen fährt die Linie 92 nicht an: Berliner Straße, Breisgaustraße, Karlsruher Weg, Neubergschule und Reutlinger Straße. Ersatz sind die Haltestellen der Linie 93 in der Stuttgarter Straße, die während der Umleitung von der Linie 92 mitbedient werden: Crailsheimer Weg, Danziger Straße, Öhringer Straße. Zudem können Fahrgäste auf die Haltestelle Heidelberger Straße ausweichen. Ab der Haltestelle Berliner Straße fährt die Linie 93 planmäßig. snp