Anders als aus der Vergangenheit gewohnt, verlief am Ende des vergangenen Schuljahres an der Hermann-Greiner-Realschule (HGR) die Verabschiedung der Abschlussklassen. Statt bei einer großen Abschlussfeier erhielten die Schüler der Abschlussklassen auf Grund der durch die Corona-Pandemie bedingten Einschränkungen die Zeugnisse nach Klassen getrennt auf dem Schulhof überreicht.Ausdrücklicher WunschDas war der ausdrückliche Wunsch der Abschlussschüler. Da die Klassen seit März keinen gemeinsamen Unterricht mehr hatten und auch die Prüfungen in getrennten Gruppen geschrieben werden mussten, sollte zumindest ganz am Ende noch einmal eine gemeinsame Veranstaltung stehen.Auf dem Schulhof wurden Bistrotische aufgestellt, an denen sich die Schüler mit ihren Familien in gebührendem Abstand zueinander einfanden. Die Bühne war mit Sommerblumen dekoriert und da auch das Wetter mitspielte, war ein dem Anlass entsprechender feierlicher Rahmen garantiert. Erstmals wurden in diesem Jahr auch die Neuntklässler verabschiedet, welche die Hauptschulabschlussprüfung erfolgreich abgelegt hatten.
NECKARSULM - Abschlussfeier der Hermann-Greiner-Realschule
„Wissen kann man pauken – Reife muss man sich in einem langen, mühsamen und manchmal auch schmerzhaften Prozess erarbeiten.“
Dr. Roland Berger
Leistungen gewürdigt
Schulleiter Dr. Roland Berger würdigte die von den Schülern unter schwierigen Bedingungen erbrachten Leistungen. Dabei gehe es in der Schule nicht nur um das Aneignen von Wissen, sondern auch um die persönliche Weiterentwicklung jedes einzelnen, sagte er. „Wissen kann man pauken – Reife muss man sich in einem langen, mühsamen und manchmal auch schmerzhaften Prozess erarbeiten.“
Insgesamt nahmen 116 Schülerinnen und Schüler das Zeugnis der Mittleren Reife in Empfang, 19 Jungen und Mädchen erhielten das Hauptschulabschlusszeugnis. Zusammen mit den Klassenlehrern zeichnete Berger 33 Schülerinnen und Schüler mit einer Belobigung aus, 15 erhielten für einen Notenschnitt von 1,9 oder besser einen Preis.
Als Jahrgangsbeste mit einem Schnitt von 1,4 nahm Peppa Kretschmer (Klasse 10a) aus den Händen von Reinhold Halter und Andrea Fühl ebenso einen Sonderpreis des Fördervereins in Empfang wie Spyridon Georgopoulos, Feline Fischer und Alisa Herrling (alle 10e), die jeweils einen Notenschnitt von 1,7 erreichten.
Ehrungen
Zudem ehrten die Fördervereins-Vorsitzenden folgende Schüler für besondere Leistungen im fachlichen oder sozialen Bereich mit einem Sonderpreis: Lisa Mergenthaler (10a), Mareike Sperrfechter, Vasiliki Vagia-Armyrioti (beide 10b), Emilia Kretschner (10c), Anna-Lena Schweitzer, Henrik Sommer und Spyridon Georgopoulos (alle 10e). NSt
Lacher der Woche
Ab September höhere Gebühren
NECKARSULM Der Gemeinderat der Stadt hat 2018 eine maßvolle Erhöhung der Unterrichtsgebühren an der Städtischen Musikschule in zwei Stufen beschlossen. Nach der ersten Anpassung im September 2018 steigen die Gebühren für die Teilnahme an Lehrveranstaltungen der Städtischen Musikschule nun in einem zweiten Schritt zum 1. September 2020 durchschnittlich um 5,5 Prozent.
Mit der aktuellen Erhöhung passt sich die Städtische Musikschule dem Gebührenniveau der Musikschulen im Umland an. Zudem wurde die Änderung erforderlich, um den weiter steigenden Ausgaben zu begegnen. Die Stadt bezuschusst die Städtische Musikschule jährlich mit knapp einer Million Euro. Die neue Gebührenordnung sorgt dafür, dass zumindest die durch tarifliche Bindungen entstehenden Personalmehrkosten bei einem konstant hohen Zuschussbedarf ausgeglichen werden können.
Um auch künftig allen Neckarsulmer Kindern den Zugang zur Städtischen Musikschule zu ermöglichen, steigen die Kosten für Eltern-Kind-Gruppen sowie die Musikalische Früherziehung sehr maßvoll, nämlich um jeweils einen Euro pro Monat. Die genauen Tarife sind auf der Homepage der Städtischen Musikschule unter www.musikschule-neckarsulm.de hinterlegt.. ms