Ingeborg Halter mit 90 Jahren verstorben: Sport-Union Neckarsulm trauert

Ehemalige SVN-First-Lady, Mitstreiterin und Sport-Funktionärin

Die Sport-Union trauert um Ingeborg Halter. Foto: Karl-Heinz Leitz

NACHRUF Die Sport-Union Neckarsulm (SUN) trauert um ihre ehemalige Erste Vorsitzende und Ehrenmitglied Ingeborg Halter, die am 7. Mai verstarb. Im April konnte sie noch – trotz ihrer gesundheitlichen Einschränkungen – im Kreise ihrer Familie ihren 90. Geburtstag feiern.

Viele Positionen Inge Halter führte die Sportvereinigung (SVN) – den Vorgängerverein der heutigen Sport-Union Neckarsulm (SUN) – nach Heribert Betzenhauser – von 1989 bis 1993. Mit dem Sport, insbesondere mit der SVN, hatte sie bereits 1948 Verbindung, wo sie als 16- Jährige das Amt der Schriftführerin übernahm. Als Funktionärin ging dies dann in verschiedenen Ebenen geradeso bis ins höhere Alter weiter. Kontakt zum Schwimmsport bei der SVN und SG Heilbronn bekam sie vor allem über ihren Sohn Roland (heute Bürgermeister der Gemeinde Jagsthausen), der in seiner Jugend auf deutscher Ebene Spitzenschwimmer war

So blieb es freilich nicht aus, dass sie dadurch im Verein und Bezirk, hochrangige Ämter begleitete. Später baute sie die Geschäftsstelle des Sportkreises Heilbronn auf und wurde dort zweite Vorsitzende. Auf Landesebene war Inge Halter im Präsidium des Landessportbundes vertreten. Ihr Engagement im Ehrenamt wurde im Laufe ihrer Funktionärs-Ära vielfach durch Ehrungen und Auszeichnungen gewürdigt. Die höchsten Auszeichnungen darunter waren zu ihrem 60. Geburtstag der Ehrenbecher der Stadt Neckarsulm sowie der Ehrenteller des Sportkreises Heilbronn. Dem schlossen sich noch hochrangige Auszeichnungen der DOG, des WLSB und die Ehrenmitgliedschaften im Sportkreis sowie bei ihrem Stammverein der heutigen SportUnion Neckarsulm (SUN) an.

Nachdem die Beisetzung im engsten Familienkreis stattfand, wird die Vorstandschaft ein ehrendes Andenken bewahren und noch als Dank bei einem separaten Termin am Grab von ihr Abschied nehmen.


Internet der Zukunft

NECKARSULM 35 Prozent der Neckarsulmer haben sich für einen Anschluss der Deutschen GigaNetz entschieden. Die erforderliche Quote wurde somit erfüllt. „Wir freuen uns sehr, dass uns von der Stadt und den Menschen vor Ort so viel Vertrauen entgegengebracht worden ist“, sagt Soeren Wendler, Geschäftsführer der Deutschen GigaNetz GmbH. Denn die Stadt hatte eine Kooperationsvereinbarung mit dem Telekommunikationsunternehmen geschlossen, um den Anschluss an das Internet der Zukunft zu forcieren. Bereits im März wurde der Ausbau im Ortsteil Obereisesheim vorgezogen, nun soll der Rest der Stadt nach der erfolgreichen Nachfragebündelung nachziehen.

Oberbürgermeister Steffen Hertwig freut sich, dass das Infrastruktur-Projekt so großen Anklang gefunden hat und nun auch die gesamte Stadt an das Glasfaser-Internet angeschlossen werden soll: „Für Neckarsulm und alle Einwohner ist dies ein großer und entscheidender Schritt in die Zukunft unserer Stadt. Denn ein zukunftsfähiges Glasfasernetz für Privathaushalte, Unternehmen und Gewerbetreibende bringt uns einen großen Standortvorteil.“

Alle, die sich bis jetzt noch nicht für einen Anschluss entschieden haben, haben dazu noch die Möglichkeit. „Nun können wir mit den Bauplanungen beginnen, um alle Adressen, die Glasfaser bestellt haben, auch anzubinden. Nutzen Sie also auch die kommenden Wochen für einen Vertragsabschluss.“ Für Bestellungen in diesem Zeitraum ist laut Wendler die Errichtung des neuen Anschlusses bis in die eigenen vier Wände noch kostenlos. NSt


Grünpaten können sich jetzt bewerben

NECKARSULM Grünanlagen tragen wesentlich dazu bei, das Kleinklima in der Stadt zu verbessern. Sie sorgen darüber hinaus für ein buntes, freundliches und einladendes Stadtbild. Auch Einwohner können mithelfen, das Stadtklima zu schützen.

Wer mit Unterstützung der Stadt städtische Bäume, Pflanzen und Beete pflegen und bepflanzen möchte, kann sich jetzt als ehrenamtlicher Grünpate bewerben. Ansprechpartner ist der stellvertretende Bauhofleiter Günter Glaser, Telefon 07132 35-315, E-Mail an: guenter.glaser@neckarsulm.de. Als Projektkoordinator vereinbart Günter Glaser mit den Interessierten einen Termin vor Ort, um sie in die jeweiligen Pflegeanforderungen einzuweisen. Zur Auswahl stehen vier Formen von Grünpatenschaften: für Bäume, Grünflächen, Pflanzkübel und Blumenbeete. Bei den ersten drei Patenschaftsformen gibt die Stadt die Gestaltung vor, um ein einheitliches Erscheinungsbild an markanten Stellen zu gewährleisten.

Die Auswahl der zu pflegenden Flächen steht den Paten zwar grundsätzlich frei. Jedoch empfiehlt es sich, Bäume, Grünflächen oder Pflanzkübel vor der Haustür oder in der Nähe auszuwählen. Bei der Patenschaft für Blumenbeete haben die Paten weitgehend freie Hand.

Bewerben können sich Bürger, Schulklassen, Nachbarn, Vereine und Firmen. Zur Patenschaft für Blumenbeete können sich mehrere Personen oder verschiedene Gruppen zusammenschließen.

Zu den Aufgaben der Paten gehört es, die Bäume, Pflanzen oder Beete ausreichend zu wässern, von Wildwuchs und Unkraut zu befreien, den Boden aufzulockern sowie den Pflegebereich sauber zu halten und von Kleinabfällen zu befreien.

Der Einsatz der Grünpaten ist ehrenamtlich. Als Zeichen der Anerkennung erhält jeder Pate eine Patenschaftsurkunde. Darüber hinaus werden alle Grünpaten in ein Patenschaftsregister eingetragen und alle zwei Jahre zu einem kleinen Empfang ins Rathaus eingeladen. snp