Anfangszeit des Motorrad-Rennsports

Letzter Teil der Sonderausstellungsreihe „Meister aller Klassen"

Dieneue Sonderausstellung "Pioniere des Rennsports 1900-1930" im Deutschen Zweirad- und NSU-Museum zeigt 32 Ikonen der Motorradentwicklung. Foto: snp

NSU-MUSEUM Die Anfangszeiten des Motorrad-Rennsports dokumentiert der dritte und letzte Teil der Sonderausstellungsserie „Meister aller Klassen“ im Deutschen Zweirad- und NSU-Museum Neckarsulm. Zum Abschluss der Reihe können Besucherinnen und Besucher die wegweisenden „Pioniere des Rennsports 1900-1930“ hautnah erleben. Die neue Sonderausstellung zeigt 32 Ikonen der Motorradentwicklung. Highlight der Sonderschau ist das exklusivste Rennmotorrad der Welt, die amerikanische Cyclone von 1914. Diese Rarität ist zusammen mit den weiteren „Pionieren des Rennsports“ bis Mai 2023 im Deutschen Zweirad- und NSU-Museum zu besichtigen

32 Exponate Wagemut, Abenteuerlust und Erfindergeist – die 32 Ausstellungsexponate sind Protagonisten und Zeugen einer Zeit, in der sich der Motorrad-Rennsport und völlig neue Geschwindigkeitswelten auf legendären Rennstrecken rasant entwickelten. Viele Errungenschaften der Motorradtechnik, die sich bis heute bewähren, wurden bereits in diesen Jahrzehnten eingeführt. Viele der gezeigten Maschinen sind sehr seltene Unikate und bestechen durch ihre Einzigartigkeit.

Zu den technischen Pionieren gehört auch die amerikanische Cyclone. Der Motor mit drei Königswellen wurde von dem schwedischen Einwanderer Andrew Strand konstruiert. Eine Cyclone stellte bereits 1914 einen unbestätigten unglaublichen Weltrekord von 177,77 Kilometer pro Stunde auf.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde in vielen Ländern Mobilität neu gedacht. Die Motorisierung im Zweiradbereich nahm Fahrt auf und entwickelte eine enorme Dynamik. Dies waren auch die Pionierjahre des Motorradrennsports. Experimentierfreudige und risikobereite Männer versuchten sich an technischen Neuerungen und an der Konstruktion der ersten Rennmaschinen. Die Ausstellung „Pioniere des Rennsports 1900-1930“ zeigt die internationale Bandbreite des Themas: Frankreich spielte eine Vorreiterrolle, bevor die USA die Führung im Motorradrennsport übernahmen. Danach dominierte England den Rennsport, Deutschland und andere europäische Länder zogen nach und konnten etliche Konstruktions- und Rennerfolge vorweisen.

Historisches Bildmaterial ergänzt die Ausstellung und illustriert die Entwicklung von Straßenrennen, Rundstrecken, Velodromen aus Holz, betonierten Motodromen und des Mythos „Isle of Man“. So sind die beeindruckenden Exponate auch Protagonisten und Zeugen vieler berühmter Rennstrecken, die bis heute weltweit ein Begriff sind. snp


Wer hat freien Wohnraum?

NECKARSULM Stadt bereitet sich auf weitere Ankunft von Flüchtlingen vor

Russland setzt seinen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine mit unverminderter Härte fort. Je länger und erbitterter der Krieg geführt wird, umso mehr leiden die Menschen.

Daher bereitet sich auch die Stadt Neckarsulm zusammen mit den Städten und Gemeinden im Landkreis Heilbronn auf die Ankunft von weiteren Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine vor.

Angebote sammeln Um für einen zunehmenden Flüchtlingsstrom gewappnet zu sein, bittet die Verwaltung die Einwohner um Mithilfe. Wer freien privaten Wohnraum für Flüchtende zur Verfügung stellen möchte, meldet sich per E-Mail an: fluechtlinge@neckarsulm.de bei der Stadt. Dort werden die eingehenden Angebote für den Bedarfsfall gesammelt.

Gesucht werden ganze Wohnungen oder Einliegerwohnungen. Ansprechpartnerin für alle Fragen zu Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine ist die städtische Integrationsbeauftragte Julia Bruns. Sie ist erreichbar unter Telefon 07132 35-4865 oder per E-Mail an: julia.bruns@neckarsulm.de. Wer Wohnraum anzubieten hat, kann sich auch direkt an Julia Bruns wenden. Die ersten Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine, die im Landkreis Heilbronn angekommen sind, haben Unterkunft bei Angehörigen und Freunden gefunden. Es zeichnet sich aber ab, dass der Flüchtlingsstrom deutlich zunehmen wird. Dementsprechend wird zusätzlicher privater Wohnraum als Reserve benötigt.

Privates Umfeld „Es ist sicher die beste Lösung, die geflüchteten, traumatisierten Menschen im privaten Umfeld unterzubringen“, so Oberbürgermeister Steffen Hertwig. „Helfen Sie daher bitte mit und melden Sie sich, wenn Sie freien Wohnraum anbieten können.“ snp

Lacher der Woche

Zwei Polizeibeamte finden eine Leiche vor einem Gymnasium. Fragt der eine den anderen: "Du, wie schreibt man denn Gymnasium?" Der andere überlegt lange und sagt schließlich: "Tragen wir ihn zur Post!"